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 Nebenplay Sherlock und Jim

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Jim Moriarty
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Mein Name ist Jim Moriarty und ich bin 30 Jahre alt. Ich wurde in Irland geboren und wohne heute in London. Beruflich bin ich Consulting Criminal. Außerdem bin ich bekannt als Napoleon des Verbrechens. Aktiv im Inplay? Noch nicht



BeitragThema: Nebenplay Sherlock und Jim   Sa Okt 04, 2014 7:16 pm

Die Mittagssonne strahlte in das Fenster, doch es war nicht warm. Der Herbst hatte begonnen und ein kalter Wind erfüllte die Straßen. Jim saß auf meinem Stuhl und nahm ein Glas Rum zu sich. In dem Zimmer waren fünf andere Männer, und nur einer davon ein neuer Kunde, der ihn bat, dass Moriarty sein Problem beiseiteschaffen sollte. Bisher hatte Jim aber noch kein Wort gesagt, er sah den Mann aber ernst an und hörte ihm zu. Nicht einmal seine Mimik verriet etwas, wie immer. Seitdem das ganze Land von Jim Moriarty gehört hatte,  kamen immer mehr zu ihm und wollten auf seine Seite. Aus dem simplen Grund der Furcht. Er tippte auf seinem Handy eine Nachricht an Sherlock Holmes, das wirkte wohl so, als ob er nicht zuhörte. „Sir? Ähm…“ Jim zog seine Augenbraue hoch, sah ihn aber noch immer nicht an. „Sprechen Sie weiter. Außer Sie fürchten dass ich mit meinen Augen höre, denn das ist mir nicht möglich.“ Der consulting Criminal schrieb seine Nachricht zu Ende und sah schließlich zu seinem Gegenüber auf, worauf er die Arme vor der Brust verschränkte.
"Wie wäre es mit einer Schlagzeilen? JM" war die Nachricht an den Detektiven.
Der Kunde senkte sofort seinen Blick und wirkte, als würde er sich noch unwohler als vorher fühlen. Jim seufzte. „Für 1,5 ist die listige Ehefrau beseitigt.“ Er sah plötzlich erschrocken zu ihm auf. „Aber woher..? Ich habe doch nicht gesagt dass..“ 
Das Mastermind hatte offenkundig schon gewusst, was sein Kunde wollte, als er sich ihm vorstellte. Der Ständige Blick hinter sich, aus Angst von den falschen Augen gesehen zu werden. Dann das Fummeln am Ehering und die Art wie er sein Anliegen ausdrückte. Als wollte er nicht wirklich sagen, was ihn beschäftigte.
Es war ganz einfach. Er hatte eine neue Romanze und wollte seine Ehefrau loswerden, die bereits Verdacht geschöpft hatte. Das gute an dem Beruf Consulting Criminal zu sein, war dass Moriarty aussuchen konnte ob er den Auftrag annahm oder ob er ihn nicht interessierte. Dieser Fall hier war äußerst langweilig, dennoch passte er in seinen Plan. Der Kunde sah nun vorsichtig zu den anderen vier Personen.
Jim liebte es Menschen Angst einzujagen und genoss es zu sehen, wie er zitterte. Diese vier Männer waren nur zur Schikane des Kunden hier, es gab genug Scharfschützen, die Moriarty hier schützten. Als sich die Blicke der beiden wieder trafen, holte der Mann sofort sein Geld heraus und reichte es Jim. Julien neben mir nahm das Geld an, zählte es und reichte es mir schließlich. „Sehen Sie es als erledigt.“ Murmelte Jim gelangweilt und erhob sich, worauf der Kunde zusammenzuckte. Jim lächelte bei diesem Anblick und wand sich dann schließlich ab.
Er stieg in ein schwarzes Auto und wurde zu einem alten Gebäude gefahren. Dort kleidete sich der listige Kriminelle um. Es war nicht sein üblicher Kleidungsstil,  doch für den heutigen Tag war es passend. Jim Moriarty sah nun wie ein gewöhnlicher Tourist aus. Bevor er das Haus verließ schickte er eine weitere Nachricht, diesmal aber nicht an den Detektiven. "Das Spiel beginnt"
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Okt 05, 2014 9:06 am

Sherlock saß auf seinem Sessel, die Violine auf den Knien und das Gesicht gen Küche gerichtet.
Die Sonne stand schon relativ hoch am Himmel, aber an diesem Tag hatte er eigentlich nicht viel getan, außer ruhig da zu sitzen. Er hatte sich nicht einmal über Langeweile beschwert, nein, eigentlich war er mit den letzten Tagen relativ zufrieden gewesen. Brisante Fälle, alles recht interessant. Aber die Leute, die darin standen. Es liefen dem Detektiv heute noch Schauder über den Rücken, wenn er darüber nachdachte, wie die gewesen waren. Und die Geschenke erst! Herablassend warf er der Jagdkappe, oder was das auch immer war, einen Seitenblick zu.
Im Moment erfreute er sich jedoch der ruhige Zeit, die er hatte und schon bald lehnte er sich wieder zurück und genoss die Wärme auf seinem Nacken. Und so griff er auch nur langsam und verträumt nach seinem Handy in der Jackettasche, als das zu vibrieren begann. Seine Augenbrauchen zogen sich ein bisschen zusammen, als er auf das Display sah, aber er öffnete die Nachricht und sein Gesichtsausdruck klärte sich sofort. Was nichts Positives zu bedeuten hatte.
Sherlock legte die Violine sachte neben seinen Sessel und stand auf, dann öffnete er das Antwortmodul. Er ging in die Küche, während er
‚Ich bin voller freudiger Erwartung
SH‘

eingab und auf Senden drückte.
In der Küche nahm eine Tasse aus dem Regal und füllte sich etwas Kaffee hinein, dann stellte er die Kanne gedankenverloren in den Kühlschrank, den Blick während all dieser Tätigkeiten auf das kleine Display seines Telefons gerichtet. Er durchsuchte die vergangenen Nachrichten. Mycroft, John, Adler, John, dann ein, zwei von Jim. Der Meistteil war ja in dem anderen Telefon.
Das Telefon, das aussehen sollte wie das von damals, in der Studie an Pink. Sherlock schüttelte leicht den Kopf. Jetzt begann er ihn auch schon so zu nennen.
Damals, als er das erste Mal vorkam. Der Fan. Moriarty.
Wer hätte gedacht, dass es sich zu so etwas entwickeln würde?
Und wer wusste schon, wie es weiter ging? Mit dem Kaffee in der einen, dem Telefon in der anderen Hand steuerte der Detektiv wieder seinen Sessel an und setzte sich.
„Sherlock, warum ist das denn so warm?“ Eine weibliche Stimme war laut geworden, vermutlich in der Küche.
„Die Heizung.“ Erwiderte der Detektiv. „Ich habe sie angemacht.“ Man sollte jetzt erwähnen, dass nicht nur sein Nacken warm war, sondern auch der Rest seines Körpers, aber er schaffte es, wie so viele Male, seine Gefühle zu verdrängen.
„Muss das denn so… Wollen Sie hier einen tropischen Regenwald anpflanzen, Sherlock?“ Er folgte ihr nicht mit den Augen, während sie zu der Heizung eilte und sie hinab drehte. Er schaute nur geradeaus, auf die Küche, das Handy in der Hand, die auf dem Oberschenkel ruhte.
„Schreiben Sie mit jemandem? Haben Sie wenigstens diesen schrecklichen Klingelton abgestellt?“
„Mrs Hudson, ich würde ein wenig Stille jetzt sehr begrüßen.“
Ihre zum Teil beleidigten Aussagen bekam er gar nicht mehr mit, er war schon zu sehr in seinen Gedanken verschwunden.
Was plante Jim? Und hatte es mit den vorigen Verbrechen zu tun?
War das etwas Großes? Wenn er den Detektiven schon selbst anschrieb?!
Sherlock entschied sich, nicht zu viele Gedanken daran zu verschwenden und sah sich um. Wo war eigentlich John?
War er überhaupt hier gewesen?
Seufzend nahm er einen Schluck Kaffee. Das war gar nicht gut, wirklich überhaupt nicht. Wenn er nicht mal wusste, ob sein Mitbewohner da gewesen war.
Sherlock schluckte das lauwarme Getränk hinunter und stellte die Tasse wieder ab, dann sprang er auf und griff nach seinem Instrument. Aber es wollte nicht wirklich etwas Gutes erklingen. Die Melodie klang abgehackt und gestresst, nicht schön und schon bald ließ der Detektiv den Bogen sinken.
Er war geplagt von inneren Unruhen und begann auf und ab zu laufen, aber mit jedem Mal, dass er sich umdrehte wuchs seine Beunruhigung. Letztendlich ließ er sich in seinen Sessel fallen und tippte wild mit den Fingern auf den Armlehnen, wie als würde er eine Melodie auf einem Klavier spielen. Eine Melodie, die viel zu schnell und zu unruhig und zu unstimmig war um schön zu sein.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Okt 05, 2014 12:14 pm

Zusammen mit den anderen Touristen stieg Jim aus dem Bus aus und betrachtete den Tower of London. Er schaltete sich etwas Musik durch die Ohrstöpsel an und folgte der Gruppe ins Innere des Gebäudes. Erfreut wanden sich seine Gedanken an Sherlock Holmes. Was er wohl von seiner Nachricht dachte und was erwartete er nun. Jim würde Sherlock nicht enttäuschen, das war schon mal Sicher.
Im Tower angekommen betrachtete die Gruppe gerade die Kronjuwelen. Er selbst stand etwas abseits und legte den Kopf leicht schräg. Auf dem Gesicht des consulting Criminal offenbarte sich ein Lächeln mit Beimischung von Freude und Chaos. Jim Nahm sein Handy aus der Tasche und betrachtete die Sicherheitskamera eine Sekunde. Darauf öffnete er eine App in Form einer Krone, welche auseinander zu fallen schien. Sofort löste sich der Alarm im Tower aus. Die Touristen wurden herausgeführt, bevor die Sicherheitstüren sich schließen konnten. Ein Wachmann wollte auch Jim heraus führen, zumal dieser wie ein Tourist gekleidet war doch Jim beseitigte den Mann mit einem speziellen Spray, was ihn schlagartig Bewusstlos werden lies. Moriarty war nun alleine in dem Raum und das Einzigste was ihn von den Kronjuwelen abhielt war das Sicherheitsglas. Scotland Yard und damit auch Greg Lestrade wurden von dem Tower informiert und machten sich bereits auf den Weg. Doch es sollte noch lustiger werden. Jim aktivierte die nächste App, auf der ein Spaarschwein zu sehen war, welches selbst zersprang. Der Tresor in der Bank of England war geöffnet und die Security sprachlos.
Moriarty ließ sich viel Zeit, als er sich zum Glas begab. Zuerst schrieb er: "Get Sherlock Holmes" auf das Glas, Spiegelverkehrt, dass es die Sicherheitskamera gut sehen konnte. Dann aktivierte er die letzte App auf welcher Gefängnisstäbe zu sehen waren, die sich verflüchtigten. Das Gefängnis in Pentonville öffnete alle Zellen ihrer Gefangenen.
Scotland Yard würde sicherlich nicht mehr wissen was nun zutun war, oder was die höchste Priorität hatte. Das verschaffte Jim noch mehr Zeit, und die nahm er sich auch. Sein Kaugummi befestigte er mittig auf dem Sicherheitsglas. Und darin platzierte er einen kleinen Diamanten. Im klang des Taktes seiner Musik nahm er einen Feuerlöscher und schlug mit einem Schlag auf den Diamanten, der schließlich das Glas in tausende Teile zerspringen ließ. Das Lächeln auf Jims Gesicht wurde nur noch breiter, sein Plan ging problemlos auf.
Als das Scotland Yard die Sicherheitstüren öffnete, saß Moriarty auf dem Thron mit der Krone auf dem Kopf und dem Zepter in der Hand. Er öffnete seine Augen und betrachtete die Männer vor sich, die ihn ungläubig anstarrten. "Nur keine Eile" So nahm man Jim natürlich fest, aber nur weil er das auch so wollte.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Okt 05, 2014 1:18 pm

Bemüht die Hände ruhig zu halten drehte Holmes an ein paar Rädchen des Mikroskops. John war vor einiger Zeit in den Raum gekommen, umhüllt in eine Duftwolke seines Shampoos. Sherlock hatte nicht aufgesehen.
Sein Handy hatte er, als er noch allein gewesen war, auf den Schreibtisch gelegt, seit dem mied er es wie eine giftige Substanz. Er bemühte sich einfach, das Objekt anzusehen, das da unter der Linse lag.
John war übrigens nicht im Wohnzimmer gewesen, gerade als Sherlock seine Unruhe mit der Zeitung zu stillen versucht hatte. Er hatte sie dann wieder hingelegt und sich mit der geheimnisvollen Kappe beschäftigt. Sherlock-Holmes Kappe. Als ob.
Inzwischen hatte John geduscht und Sherlock sich umgezogen, es war kalt geworden, seit Mrs Hudson die Heizung heruntergedreht hatte, fast normal.
Und das war es, das war das Problem! Alles lenkte ihn ab! Das leise Knarzen des Seils mit der Schaufensterpuppe, das Knistern des Papiers, das leise Dröhnen des Mikroskops. Es machte einen ganz wirr und Sherlock biss die Zähne zusammen um seine Aufmerksamkeit zu fokussieren.
Doch erneut forderte jemand anders diese. Das Piepsen seines Telefons. Er atmete einmal still durch um nicht an die Decke zu gehen, dann starrte er weiter durch das Gerät. John nahm sich die Freiheit, die Nachricht zu lesen. Wenig später näherten sich Schritte und sein Mitbewohner wollte Sherlock das Telefon geben. „Nicht jetzt. Ich bin beschäftigt.“ Watson versuchte es mit einem „Sherlock.“ Aber bevor das K ganz verklungen war hatte der erneut widersprochen. „Nicht jetzt.“ Diesmal lauter und bestimmter. Eigentlich wollte er noch etwas hinzufügen, aber sein Mitbewohner schaffte es „Er ist zurück.“ Zu sagen und das ließ den Detektiven den Mund halten. Er entfernte sogar seinen Blick von dem Mikroskop und lehnte sich zurück, um stockend nach dem Handy zu greifen. Jetzt war es soweit?
‚Kommen Sie spielen.
Tower Hill.
Jim Moriarty x‘

Er sah auf und geradeaus, wie als würde er durch John, durch die Wand und durch alles hindurchsehen. Nur um eine Antwort zu bekommen, wie als stände dort, hinter John und hinter der Wand, die Antwort. Was hatte er jetzt getan?
Wenig später saß Sherlock neben John in einem Taxi und starrte auf die Straße.
Gelegentlichen Schaukeln war das einzige was zu hören war, beide schwiegen und das war dem Detektiv mehr als recht. Als sie sich durch den geschäftigen Teil der Straßen vor dem typischen Sehenswürdigkeiten-Knotenpunkt schlängelten, sah Sherlock etwas nach vorne und er könnte schwören, Blaulicht zu sehen, dann war es weg und wenig später bogen auch Sie zum Tower Hill ein. Die Kronjuwelen. Jim wollte die Kronjuwelen, aber er war geschnappt worden. Warum? Und wie? Und warum machte er sich selbst die Finger schmutzig? Sherlock genehmigte sich eine kurze Zeit diese Nutz- und Hilfslose Fragerei in seinem Kopf, dann schaffte er ihn frei um auszusteigen. Es wurde gerade jemand aus dem Gebäude geführt. Die typischen Bewegungen eines Verbrechers, der jetzt zum Polizeiwagen geschafft wurde. Der Detektiv blieb kurz stehen um mit kalter Miene dem Schauspiel zu folgen, dann hörte er eine vertraute Stimme. Greg Lestrade kam, an dem Polizeiauto vorbei und auf Detektiv und Arzt zu.
Sherlock wandte ihm den Kopf zu, aber erst als er schon vor ihnen stand. Der Inspector schien aufgeregt und blass.
„Sherlock! Sie sollten sich mal das Überwachungsmaterial ansehen!“

(out: Ich hoffe, es war nicht schlimm, dass ich die SMS weggenommen habe...)

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Mo Okt 06, 2014 8:47 am

(Out: Ne schon gut, hab die SMS völlig vergessen XD)

Die Polizisten führten den gutgelaunten Kriminellen aus dem London Tower. Außerhalb des Gebäudes waren viele Menschen zu sehen. Touristen und einige neugierige Einwohner drängten sich um den besten Platz für die Sicht auf den Ausgang des Towers. Unter Blaulicht kamen noch mehr Wagen angefahren, darunter auch eines, dass wohl für Jim gedacht war, um ihn abzuführen. Ein kühler und angenehmer Wind erfüllte die schwüle Luft Londons. Moriarty zeigte sich mit einem überlegenem Lächeln und wehrte sich nicht, als man ihn wie einen üblichen Verbrecher in den Streifenwagen steckte.
Im Augenwinkel sah er Sherlock Holmes und John Watson zusammen mit einem Inspektor aus dem Scotland Yard vor der Menge stehen. Ihre Gesichter waren zu göttlich. Jim Amüsierte sich an diesem Spiel mit dem Detektiven. Das Beste würde aber erst noch kommen.
Schließlich fuhren sie ab und der Napoleon des Verbrechens machte es sich auf der Hinterbank gemütlich. Etwas unbequem aber waren die Handschellen, die sich bei jeder Bewegung in seine Handgelenke hinein arbeiteten. Vor dem Hauptquartier des Motropolian Police Service hielt das Auto. Die Inschrift des Gebäudes lautete: „New Scotland Yard.“ Dort wurde Jim die Tür geöffnet und er bis zu dem Verhörungsraum eskortiert.
Doch Moriarty sagte den Beamten kein Wort. Es dauerte etwas, bis ein Anwalt eintraf, er würde ihn bei der folgenden gerichtssitzung verteidigen, oder es zumindest versuchen. Das Einzigste, was der Anwalt von Jims Lippen gesagt bekam war dass er seinen Anzug wollte, bevor es zum Gericht ging.
Gut dass das alles offensichtlich mitberechnet war, denn nur nach wenigen Minuten kam ein Postbote mit einem Päckchen an Jim Moriarty, Adressiert an das Yard. Ein maßgeschneiderter Anzug von Vivienne Westwood in Grau mit einem weißen Hemd und einer Krawatte in beige. Er liebte nunmal seine Anzüge von Westwood.
Am nächsten Tag schon sollte die Gerichtssitzung beginnen, da die Anklage schon am Morgen öffentlich gestellt wurde. Man erwartete einige Zuschauer. Auch Sherlock Holmes bekam eine Einladung, nicht als Gast, sondern als Sachverständiger. Moriarty selbst stand eine Nacht in einer Zelle bevor, eine gut bewachte Einzelzelle. Das allein war schon Luxus. Bis auf das steinharte Bett und die kalte Luft war es nicht mal derart schrecklich. Zumal er sich auch sicher war, dass es bei dieser einen Nacht bleiben würde. Jim wurden alle Gegenstände abgenommen, schade eigentlich, denn Sherlock hätte er jetzt gerne eine Sms geschickt. Es verblieb sowieso nicht mehr viel Zeit bis zur Gerichtsverhandlung und da würde er den Detektiv ja sehen.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Di Okt 07, 2014 8:55 pm

"Get Sherlock." Sherlock schreckte innerlich auf. "Holt Sherlock."
Greg pausierte die Aufnahme. Sherlock veränderte nicht die Haltung. Vorgebeugt. Ausdruckslos. Kalt.
Die banalitäten waren geklärt. Nur ein Diamant. Ein Diamant und ein Kaugummi. Und eine Nachricht.
Holt Sherlock. Er bemerkte, wie John sich zu ihm drehte. Aber er wendete sich nicht vom Bildschrim ab.
Sherlock Holmes hatte immer alle seine Sinne beisammen. Immer.
Die Nacht war lang und schlaflos. Die Zeitung war schon mit einem Tomatenmesser am Kaminsims fixiert, bevor John überhaupt in den Wohnraum gekommen war.
Natürlich war er früh aufgestanden, aber Sherlock war nun mal früher beim Zeitschriftenhandel gewesen.
Das sollte heißen, er hatte einen seiner Jungs geschickt und er fand es äußerst beunruhigend, dass er nicht einmal eine Zeitung kaufen konnte, ohne erkannt zu werden.
Sherlock schloss den obersten Knopf seines Jackets und sah zu John, der seine Krawatte richtete.
Das sie eingeladen waren war ein Selbstgänger. Es war ja fast wie ein Familientreffen. Ein Familientreffen in einem Gerichtssaal.
Und diesmal hatte der Detektiv sogar die Ehre, auszusagen. Reden. Das konnte er gut.
Kaum waren Arzt und Detektiv durch das Blitzlichtgewitter entkommen und auf dem Weg zum Gerichtsgebäude, da entfachte eine kleine Diskussion.
"Und denken Sie an..."
"Ja." John hatte seinen Satz nicht beendet. Sherlock wusste schon, was er wollte.
"Und denken Sie..." Er versuchte es erneut, aber Sherlock kam erneut zuvor.
"Ja."
Diesmal verschnellerte sich sein Tempo, er gab wirklich nicht auf.
"Denken Sie daran, was ich Ihnen gesagt habe. Nicht versuchen, klug zu sein, einfach leicht verständlich halten."
"Intelligenz kann man nicht stoppen."
"Gut, versuchen Sie, es in Maßen zu halten."
Schweigen folgte. Dann ein kurzes "Ich werde einfach versuchen, ich selbst zu sein."
"Hören Sie mir eigentlich zu?!"
Beim Gerichtsgebäude angekommen war der Trubel nicht geringer. Sogar noch gewaltiger.
Die Ruhe in den sanitären Anlagen war Sherlock deshalb umso angenehmer.
Er warf gerade das Papierhandtuch weg, da regte sich die Journalistin. Es war ganz eindeutig eine Journalistin. Aber zu einfältig, um zu bemerken, dass sie in der Herrentoilette stand. Aber natürlich! Sie hatte ja ihre Deadline.
Allerdings war schon mehrmals zu James Moriartys Prozess ausgerufen worden und so machte der Detektiv dem ganzen schnell ein Ende.
"Sie... Sind mir... Zuwider!"
Wer brauchte denn eine Journalistin auf seiner Seite? Vor allem keine derart Einfältige! So viel zu clever.
"Consulting Criminal." Sherlock hatte seinen Blick selten von Jim gewendet, seit er auf dem kleinen Podest stand um seine Aussage zu machen.
Wie er da stand und einfach ruhig sein Kaugummi kaute, das beunruhigte den Detektiven mehr, als es jeder Heckenschütze, jeder Wutausbruch oder
jedes noch so kleine Zucken des Lids getan hätte.
Aber er machte seine Aussage. Immerhin hatte er seinen Erzfeind genau da, wo er ihn haben wollte.
Oder?

(sorry, dass ich Kitty so rausgekürzt habe. Aber so viel Text, der nicht mal richtig präsent ist D: )

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Fr Okt 10, 2014 3:29 am

(OUT: Entschuldige, aber ich habe das Ganze etwas gekürzt. Sind jetzt nicht 2 Tage der Gerichtssitzung sondern nur einer... hätte sonst zu lange gedauert xD Wenn es dich stört editiere ich natürlich Wink )

Und die Gerichtssitzung begann schließlich. Sie brachten Moriarty mit einigen Sicherheitsleuten in den Raum und die Menschen starrten ihn unverkennbar an. Ihre Gesichter waren von unterschiedlicher Natur. Einige schrien fast schon vor Ungläubigkeit, dass Jim tatsächlich der Mann war, der das Verbrechen des Jahrtausends in die Wege geleitet hatte Andere schienen mehr angewidert und voller Erwartungen zu sein. Und dennoch erkannte er unter allen Gesichtern einen gewissen Grad an Respekt. Doch noch war der Richter nicht eingetroffen. Also wand sich James mich zu der Polizistin neben sich. „Könnten Sie mir bitte in die Tasche fassen?“ äußerst höflich natürlich um auch das zu bekommen, was er wollte. Sie sah ihn an und dann den Sicherheitsbeamten hinter Jim, der ihr wohl zugenickt haben musste. Denn dann tat sie wie ihr gehießen und griff in seine Tasche. Dort nahm sie die Kaugummis heraus. Jim zeigte seine Zunge und die Frau legte ein Kaugummi auf diese, worauf sie die Schachtel Kaugummis wieder in die Tasche zurück gleiten ließ. Auf dem Gesicht des consultig Criminal war ein zufriedenes Lächeln zu sehen. „Danke.“ Meinte er nur in seinem charmanten Tonfall und beobachtete sie, wie sie den Raum verließ.
Mehr Zeit für flirtereien war aber nicht gegeben, denn endlich betrat auch der Richter den Saal und alle erhoben sich. Als er sich setzte, sollten auch die anderen sich setzen, doch nicht Jim. Er stand auf seinem Platz als Angeklagter und kaute seelenruhig sein Kaugummi. Für was sollte er sich denn nun Sorgen machen? Es war bereits für alles gesorgt.
Sherlock Holmes wurde aufgerufen. Jim beobachtete auch den Detektiven als er den Raum betrat. Sein Blick war freundlich und zugleich zynisch. Die Staatsanwältin wiederholte seine Worte. „Ein Consulting Criminal…. Ihre Worte. Könnten Sie uns das näher erläutern?“ fragte sie und Jim blickte Sherlock nun neugierig auf seine Antwort an. Als er ihn dann eine Spinne nannte, die ihr kriminelles Netz sponn und genau wusste wann er welches Netz ziehen musste, nickte Jim leicht und sah Sherlock durchdringend an. Eigentlich verlief die Sitzung doch recht amüsant in den Augen des kriminellen Masterminds. Besonders als sein Verteidiger gefragt wurde, welche Zeugen sie aufrufen möchten und er dann antwortete, dass sie auf eine Verteidigung verzichten würden. Die Gesichter der Anwesenden waren einfach toll gewesen.
Und zu guter letzt durften sowohl Sherlock als auch James in einer Zelle warten bis die Juri mit ihrem Urteil Einstimmigkeit erlangten. Doch sie brauchten nur 6 Min. Und tatsächlich geschah das was niemand erwartet hatte. Die Geschworenen haben James Moriarty für „Nicht Schuldig“ befunden. Jim war somit ein freier Mann. Und das natürlich nur Aufgrund von Drohung jedes einzelnen Mitglieds der Juri mit dessen Familie. Ein leichter Trick der Moriarty nun zu einem Vorteil verbrachte.
Etwas was Sherlock und John mit Sicherheit nicht erwartet hatten.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Fr Okt 10, 2014 6:20 pm

(Ist wohl besser so, ich lasse Sherlock dann noch verschwinden, damit das auch passt mit dem Tee und so...)

Sherlock sah nur kurz zu der Dame hinüber, die ihn fragte, wie er seine Worte meinte.
"Er nimmt Aufträge an. Ihr perfektes Verbrechen. James Moriarty übernimmt es."
"Was für eine Person..."
"Nein, Sie müssten eigentlich..."
Der Streit ging damit aus, dass Sherlock den Angeklagten in seinem Charakter als Mensch beschreiben sollte. Obwohl sein Blick, und seine Sprache voller Verachtung waren, so hatte der Detektiv bei den nächsten Worten ein gewisses Maß an Respekt.
"Großer Fehler. James Moriarty ist kein Mensch. Er ist eine Spinne, die in der Mitte ihres Netzes sitzt. Ein Netz aus Straftaten, Kriminalität und Grausamkeit."
"Und wie lange..."
Sherlock unterbrach die Dame erneut, in dem er sie bat es nicht zu tun und sie über ihre Aufgabe aufklärte, die in seinen Augen falsch war.
Dann stellte er es Richtig und erzählte, nicht seit wann er ihn kannte, sondern wo und wie lange er ihn kennen gelernt hatte.
Dass der Richter sich daraufhin mit ihm anlegte war ein fataler Fehler.
Sherlock legte seine Hände auf das Pult, während er das tat, wofür er gekommen war. Zu reden. Zwar nicht das reden, wofür er gekommen war, aber niemand legte sich mit ihm an, ohne was zurückzubekommen.
Krachend fiel die Zellentür hinter dem Consulting Detective ins Schloss. Er richtete sich daraufhin auf,
Und dann vernahm er das zweite Scheppern. Er war nicht mehr allein in dieser Zelle. Natürlich nicht.
Der Geruch von teurem Stoff und Verbrechen stieg ihm in die Nase, als er sich umdrehte. In seinen Augenwinkel wich ein Schatten. Während er langsam den Kopf wandte klappte die Sichtluke der Zelle mit einem lauten Krachen zu.
Das Gespräch mit John war lang und unangenehm. Sie hatten so oft darüber geredet, aber er verstand es nicht. Für Sherlock war die Gerichtsverhandlung damit zuende. John brachte ihn nach Hause, sie hatten eine kurze Diskussion über James Moriarty und John kritisierte den Detektiven, dann war er wieder allein.
Jim Moriarty wollte im Gerichtssaal sein. Er wollte eine Verhandlung, es gab keinen anderen Grund, er würde nie vor dem Richter stehen, wenn er es nicht irgendwie geplant hätte.
John war wieder bei den Zeugen.
Der Detektiv lehnte unterdessen an seinem Bücherregal. Er hörte alles. Er hörte den Raum, er hörte den Richter und er wusste, was der erzählte. Flüsternd sprach er alles mit.
"Ladys and Gentlemen..." Er hatte seinen Blick an die Decke gerichtet. "James Moriarty steht hier wegen verschärfter Anklage an..." Sein Atem wurde unruhig und gestresst, aber er redete weiter. Es brachte ihm eine Art Stütze, in dieser Stunde innerer Unruhe.
Denn irgendwie war er unruhig. Und dennoch konnte er nur da sitzen, mit verhakten Fingern und versuchen, nicht durchzudrehen.
"Sie müssen ihn für Schuldig sprechen..." Er schloss die Augen und versuchte, tief durchzuatmen. "Schuldig..." Die nächsten Sechs Minuten bebte sein Körper vor Anspannung und er drückte seine Hand auf den Knien, um etwas tun zu können.
Gerade als es begann weh zu tun begann das Telefon zu läuten. Er schlug die Augen auf.
Er hatte es die ganze Zeit in der Hand gehalten. Sein Handy. Er hob es zum Ohr.
Nicht schuldig. Die Worte hallten in seinem Kopf wider, langsam senkte er das Telefon. Dann schloss er kurz die Augen. Indem er aufstand drückte er den roten Knopf, dann straffte er die Gestalt und setzte Wasser auf.
Die Geräusche traten wie durch Watte in seinen Kopf, aber er hielt durch, zog sich an und stellte den beendeten Tee auf den Beistelltisch. Dann griff er nach seiner Violine.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Fr Nov 21, 2014 7:16 am

Jim Moriarty wurde als unschuldig befunden. Genau dieses Urteil hatte er im Gegensatz zu allen anderen erwartet. Eigentlich war es ihm sogar schon vorher klar gewesen, bevor er überhaupt in den Gerichtssaal gekommen war. Nicht weil der Consulting Criminal tatsächlich unschuldig war und er auf die Vernunft der Juri pochte, nein sondern weil er wieder einmal seine Finger im Spiel gehabt hatte. Jedes Mitglied der Juri hatte ein eigenes Hotelzimmer und einen Fernseher und Computer mit personifiziertem Zugang. Es war ein Leichtes für Jim und seine Männer jeweils darauf zuzugreifen und mit dem zu Drohen, was ihnen am wichtigsten war. Mit der Familie. Nach der Verkündigung des Urteils wurde die Gerichtssitzung beendet. Jim verließ das Gerichtsgebäude, an den Reportern vorbei ohne ihnen Beachtung zu schenken und direkt in in einen Wagen, dessen Tür von Sebastian Moran für Jim geöffnet wurde. Der Auftragsmörder fuhr seinen Boss zu der Adresse, die er ihm genannt hatte. Bakerstreet 221b.
Natürlich war das sein Ziel, er wollte sich doch mit seinem Gegenspieler etwas austauschen. Immerhin betrafen die nächsten Geschehnisse nicht nur Moriarty selbst sondern auch Sherlock und alle die ihn kannten. Jim stieg lautlos aus dem Auto heraus, knackte im Handumdrehen die Eingangstür und begab sich mit leisen Sohlen die Treppen hinauf. Eine Melodie war zu hören, gespielt von einem begabten Violinisten. Vor der nächsten Tür angekommen, verblieb er einen Moment um der Melodie zu lauschen. Darauf öffnete er die hölzerne Tür ohne zu klopfen und stand darauf im Türrahmen. So beobachtete Moriarty Sherlock Holmes einen Moment mit einem düsteren Lächeln.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Sa Nov 22, 2014 9:44 pm

Holmes hörte einmal auf zu spielen, als er etwas hörte, das klang wie die knarzende Stufe im Treppenhaus.
Das Geräusch war aber nicht mehr zu hören, als Stille herrschte und der Detektiv setzte den Bogen wieder an.
Die quietschende Tür gab ihm letztendlich die Gewissheit. Der Geruch von teurem Stoff überlagerte den Duft des noch heißen Tees.
Sherlock hob den Bogen nach einem kunstvollen Abschluss leicht um nicht aus Versehen gegen die Saiten zu kommen, drehte sich aber
nicht zur Tür herum. "Die meisten Leute klopfen." sagte er leise. Nicht maßregelnd oder gemein. Es war eine einfache Aussage, eine Feststellung.
"Aber Sie sind kein normaler Mensch, das sollte man beachten." fügte er dann in derselben Lautstärke hinzu und legte kurz den Kopf schräg.
 Während der andere eintrat wendete er den Kopf und drehte sich dann komplett. James Moriarty schien genauso entspannt und überheblich, wie er es immer war.
Er hatte die Tür aufgeknackt, war heraufgekommen und war bei der knarzenden Stufe stehen geblieben.
Obwohl Sherlock das nicht gerade respektvoll positiv hatte er doch immer noch ein gewisses Maß an Respekt vor dem Anderen.
Das war beeindruckend gewesend. Das mit dem Gericht. Holmes hatte natürlich mehrere Vermutungen, wie Moriarty das angestellt hatte, ganz oben menschliches Versagen.
Trotzdem und trotz der Unbestreitbarkeit dieser Variante spürte er etwas, das ihm gar nicht gefiel. Kalte Angst. Er wäre töricht gewesen, hätte er keine empfunden,
nicht bei Jim Moriarty, aber es gefiel ihm trotzdem nicht und er warf ihm einen kleinen nervösen Blick zu, bevor er mit seinem Bogen auf Johns Stuhl deutete und
so bestätigte, dass sein Antargonist sich setzen durfte. Immerhin hatte er den Tee nicht umsonst gemacht.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Sa Nov 22, 2014 10:45 pm

Jim sah Sherlock musternd an, doch weder negativ noch positiv. Lediglich beobachtete er den Detektiv und seine Reaktion. Auf das was Sherlock sagte gab er selbst keinerlei Reaktion von sich. Er ging nur hinein und schnappte sich einen Apfel. Jim blickte sich um und verengte seine Augen eine Sekunde. "Johann Sebastian Bach wäre entsetzt..." Dann wanderte sein Blick auf die Sessel. "Darf ich?" fragte er natürlich sehr höflich. Sherlock zeigte mit dem Violinenbogen auf einen Sessel. Der Consulting Criminal setzte sich natürlich auf den anderen Sessel der offenkundig dem Detektiv selbst gehörte. Jim nahm sein Messer aus der Tasche und begann etwas in den Apfel zu ritzen. "Wissen Sie, Als er in seinem Todesbett lag, Bach. Da spielte sein Sohn eines seiner Komponieen. Doch er führte es nicht zuende und..."[/color] Jim sah zu Sherlock, der ihn gerade unterbrach.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Nov 23, 2014 2:20 pm

Sherlock wies mit dem Violinen Bogen auf Johns Sessel. Er hatte die Violine gesenkt und sich umgedreht, der Consulting Criminal stand nur wenige Meter von der Tür entfernt und hatte sich einen Apfel genommen, jetzt ging er mit entspannten Schritten auf die Stirnseite des Raumes zu.
Holmes folgte ihm mit einem leicht abwertenden Blick, als er sich auf gerade den Platz setzte, der ihm nicht angeboten worden war, Sherlocks. Der blieb aufmerksam. Jedes Wort, das der Andere verlor, jede Bewegung, jedes unfreiwillige Zucken mit der Wimper konnte von Bedeutung sein. Es könnte wichtig werden und es würde wichtig werden, wenn sich alles dem Ende neigte. Und es neigte sich dem Ende. Moriarty musste gestoppt werden. Er war zu weit gegangen. Drei stark bewachte Gebäude, ohne sich vom Platz zu bewegen, die Kronjuwelen und dann war er damit auch noch vor Gericht durchgekommen. Moriarty musste aufgehalten werden, er war zu mächtig geworden. Sherlock blieb noch stehen und schenkte das heiße Wasser in eine der beiden Tassen. Er hörte James‘ Rede zu als er den Filter von der Tasse entfernte und ihn an die Nächste hängte. Der Mann sprach gerade von einem Komponisten, Bach, einem deutschen, wenn Sherlock sich nicht irrte. Und Sherlock irrte sich nicht, mit Musik kannte er sich aus. Und auch diese Geschichte kannte er natürlich. Nur dass sein Antagonist sich damit auskannte beunruhigte ihn. Und was ihn noch beunruhigte war die Tatsache, worum es in der Geschichte ging, beziehungsweise, wie es sich auf sie übertragen ließ. Sherlock unterbrach den anderen unhöflich, als der sich viel zu viel Zeit beim Erzählen der Geschichte nahm. „…Der Sterbende sprang aus dem Bett, rannte zum Klavier und beendete die Melodie.“ Obwohl er aufgehalten schien überwand er seine Schwäche und beendete, was er angefangen hatte, weil er die Nicht-Beendung nicht ertragen konnte.
Holmes hob die beiden Tassen an den Untertassen an und gab eine Moriarty, bevor er sich mit seiner eigenen auf Johns Sessel setzte. Es war das feine Geschirr, das er und John sonst nie wirklich benutzten.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Nov 23, 2014 4:08 pm

Während der consulting Criminal redete, hatte er weiter etwas in den Apfel geschnitzt. Zumindest bis Sherlock Jim den Tee reichte und ihn unterbrach. Das zeigte Moriarty nur dass er diese Geschichte wie erwartet kannte und auch verstand was er damit andeuten wollte. Als wäre es nichts Besonderes seinen Feind zu besuchen saß Jim da, in Sherlocks Sessel und beobachtete den Detektiven. "Er konnte es nicht ertragen eine unvollendete Melodie zu hören." Er nippte kurz an dem heißen Tee und senkte die Tasse wieder. "Ebenso wenig wie ich die Unvollendung hasse. Seien Sie ehrlich, Sie sind doch ein wenig froh darüber. Jim schmunzelte leicht und seine Augen fixierten seinen Gegenüber. Ebenso wie er Sherlock und seine Fähigkeiten respektierte, gab es auch etwas was Jim besonders störte. Der Detektiv war ein würdiger Gegenspieler in jeglicher Hinsicht,  doch wenn sie beide auf derselben Seite wären, würden sie mit Handumdrehen die ganze Welt regieren. Gut dass Moriarty das konnte, hatte er ja bereits offen dargelegt. Da es aber keine Kameradschaft zwischen den beiden Männern war, sondern ein Aufprall zweier Fronten. Das forderte ganz nach den Regeln der Himmelsmechanik eine Zerstörung collateraler Natur. Es gab nur noch ein Problem zu lösen. Das letzte Problem.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Nov 23, 2014 6:30 pm

Es war gewissermaßen beunruhigend wie abgestimmt die Worte der beiden aufeinander wirkten. Es war wie ein gut einstudiertes Stück, ein Schauspiel, jeder wusste was er sagen sollte, sobald der andere seinen Text beendet hatte.
"Deswegen sind Sie gekommen." schob er ein, als sein Besucher zusammenfasste, was beide erzählt hatten. Er wollte seine Melodie beenden. In welcher Strophe er war wusste Holmes nicht und es beunruhigte ihn, das nicht zu wissen.
Er suchte kurz Augenkontakt zu dem kriminellen Mastermind, als der sagte, Sherlock würde sich freuen. Natürlich würde der ihm nicht auch noch die Genugtuung erfüllen, zu fragen, was er meinte. Es gab viele Möglichkeiten, also lieber raten als blöd fragen.
"Das Urteil?" Damit reichte er ihm das Porzellan. Wie es seine Art war senkte er nicht den Kopf, um Moriarty anzusehen, lediglich seine Augen ruhten auf dem Gesicht des Mannes. Sein Gesicht war ausdruckslos, wie so oft, aber er fühlte sich nicht gut in diesem Moment.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   So Nov 23, 2014 8:42 pm

Es war wohl selbst wie eine Art Melodie, wie die beiden Männer sich in diesem Augenblick unterhielten. Der eine beendete den Satz des anderen und beide wussten was als nächstes kam. Abgestimmt ohne sich zu besprechen. Augenscheinlich ein normales Gespräch, aber dies war es nicht. Die Spannung in dem Raum war atemberaubend. Jeden anderen hätte diese Atmosphäre erschauern lassen. Wie Jim erhofft hatte Spielte Sherlock sein Spielchen mit. "Meine wiedererlangene Freiheit.... Jedes Märchen braucht einen schön altmodischen Schurken" Sagte Moriarty in seinem typischen Singsang und sah zu dem Detektiv auf, der noch immer stand. Als er den Satz beendet hatte, grinste er leicht und zog seine Augenbrauen freudig nach oben. Doch sofort änderte sich seine Mimik und er wand sich wieder seinem Tee zu, welchen er umrührte. Wechselhaftigkeit in Person. Vielleicht war es auch gerade das was ihn so gruselig machte. Abgesehen von der Tatsache, dass James Moriarty bewiesen hatte welche Macht er besaß. "Sie brauchen mich, ohne mich sind Sie ein Nichts." behauptete der consulting Criminal und setzte seine tasse wieder an den Mund. Ohne Sherlock anzuschauen rdete er weiter. "Weil wir genau gleich sind. Sie und ich. Nur Sie sind langweilig. Sie sind auf der Seite der Engel..." Den letzten Satz hatte er mit einem Kopfschütten gesagt. Nun endlich nach er einen weiteren Schluck seines frisch aufgebrühten Tees.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Mo Nov 24, 2014 3:26 pm

Das saß. Sherlock ließ sich nach außen nichts anmerken, aber alles, was er war; Langweilig war es nicht.
"Sie hatten Kontakt zu den Geschworenen." Nachdem er mit einer Hand seinen Jackettknopf geöffnet hatte setzte er sich.
Sherlock würde nicht sagen, dass er auf der Seite der Engel war, ihnen vielleicht nur ein bisschen half, aber dieses Thema würde er jetzt bestimmt nicht ausführen.
Er könnte sich durchaus vorstellen, dass sein Antagonist und er dann eine gute Viertelstunde darüber diskutiert hätten, ob es denn so war oder nicht, eine Viertelstunde,
in der John zurückkommen konnte. Bis dahin sollte das Gespräch beendet sein.
Der Tee war noch heiß und mit jedem Schluck musste Sherlock erst kurz über die Oberfläche pusten. Jim ließ sich davon nicht beeindrucken.
Warum beunruhigte den Detektiven etwas dermaßen Banales? Seine Augen ruhten auf dem Anderen. Nicht eine Sekunde sah er von ihm weg, wie festgefroren.
Nicht, dass er das nicht auch ohne Stress oft genug tat, aber er versuchte verzweifelt, irgendwelche Anzeichen zu erkennen.
Allerdings rief er sich nach einem langgezogenen Moment zur Ruhe und seine Spannung nahm minimal ab.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Mo Nov 24, 2014 7:14 pm

Sherlock ließ sich nichts anmerken, das gefiel Jim. Solche Spiele mochte er. Nun gat es noch heraus zu finden, ob auch Sherlock Rätsel mochte. Wenn nicht, dann müsste er sich zumindest daran gewöhnen. Auf die Frage des Detektivs sah Jim ihn musternd an. Die Stimme des consulting Criminal klang nun mehr gelangweilt und dennoch hörte man die kleine Herausforderung darin. "Ich bin in den Tower eingedrungen. Denken Sie, ich finde keinen Weg in 12 Hotelzimmer herein zu kommen?!" Jim nahm einen erneuten Schluck des Tees und sah wieder zu dem Detektiv, der auch einen Schluck des heißen Getränks zu sich nahm. Draußen hörte man die Menschen ihren normalen Tagesablauf zu bestreiten. Es waren wie zwei Welten, die nebeneinander existierten. Einmal diese Intaraktion mit zwei der größten Kontrahenten und einmal die gewöhnlichen Menschen. Jim hatte schon allein in den letzten Wochen so viele Anfragen von möglichen Klienten bekommen, dass er sich darüber nur noch mehr amüsierte. Sie wollten alle ihn, wobei Moriarty selbst keiner der vielen interessierte.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Mo Nov 24, 2014 7:29 pm

"Das Kabelnetzwerk." Es kam wie aus der Pistole geschossen. Natürlich. Eines der manipulierbarsten Erfindungen des 21. Jahrhunderts.
Zumindest nach dem Stand, was Holmes für Wichtig empfand und deshalb abgespeichert ließ. Er hob erneut die Tasse an den Mund und pustete, bevor er einen Schluck nahm.
Gleich würde er erzählen, James. Es musste immer jemand erzählen. Sie sind alle ja ach so stolz auf ihre Taten.  James Moriarty würde erzählen, wie es nun mal seine Art war.
Diese glückselige, schwankende Persönlichkeit voller Hinter- und Tiefgründe, die wahrscheinlich ein Schriftgelehrter nicht nach fünf Jahren der eingängigen Analyse hätte vollends beschreiben können.
Holmes musste fast schmunzeln bei dem Gedanken, dass dieser Schriftgelehrte nach dieser Analyse sein Leben bestimmt ausgelebt hätte. Aber er erinnerte sich, wo er war und trank stattdessen von seinem Tee.
Sooft er emotionslos und gleichgültig geblieben war, hier war es wirklich vonnöten. Ebenso wie er Moriarty nicht aus den Augen ließ würde der ihn auch nicht unbeobachtet lassen.
Sie waren wie zwei Blitze, die sich aneinander entluden, Naturgewalten, für ihre Umwelt kaum auszuhalten, wenn man sich nicht gegen sie wappnete.
Und das war der Grund, warum Sherlock nicht auf der Engel sein konnte, oder zumindest nicht einer von ihnen, er war eine Naturgewalt und würde nie und nimmer sein wie einer von ihnen. Und erst recht nicht langweilig.

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Zuletzt von Sherlock Holmes am Di Nov 25, 2014 8:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Di Nov 25, 2014 8:52 pm

Es wäre nicht Sherlock Holmes, wenn er die Antwort nicht gewusst hätte. Jim hatte sogar erwartet, dass Sherlock so antwortete. Also sah er zu ihm, ohne auffellende Mimik. Wenn da nicht seine Augen gewesen wären, denn die durchstachen den Menn ihm Gegenüber beinahe. "In jedem Zimmer steht ein Fernseher mit persönlichem Inhalt für die Gäste... Und jeder Mensch hat seinen wunden Punkt. Jemand, den er ... beschützen will." Jim hatte seine Stimme bei den letzten Worten leicht erhöht und redete nun leiser und bedächtiger. "Ein Kinderspiel." Nun nippte er wieder an der Tasse Tee und sah den Detektiven an. Es war die einfachste Übung für Jim und seine Männer gewesen den Inhalt in den Fernsehern zu beeinflussen und drohungen auszusprechen. Anders wäre es niemals gelungen die Einstimmigkeit aller Mitglieder der Juri für sich zu gewinnen.
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Di Nov 25, 2014 9:39 pm

Es war nichts Neues, dass er Recht hatte. Er war nicht mal sonderlich überrascht.
Die Herangehensweise war ja nicht mal sonderlich einfallsreich. Trotzdem extrem kaltblütig und Sherlock war nicht gut bei dem Gedanken, dass Moriarty es eiskalt durchzog.
Natürlich. Er wollte sein Stück beenden. Sein Lied, sein Magnum Opus, ihm das Herz herauszubrennen.
Der Detektiv hatte nicht aufgehört, so wahnwitzig zu sein. Und Moriarty hatte ihm immerhin gedroht, dass es Konsequenzen gab, wenn er nicht aufhörte.
"Gut, wie wollen Sie das machen?" fragte er dann, pustete kurz, die Tasse noch an den Lippen und pustete kurz. "Mich verbrennen?" Er behielt den Blick auf seinem Gegenüber. Dessen Augen mochten zwar die bewaffnetsten Männer auf der Welt aufkreischen lassen wie kleine Mädchen, aber das würde Holmes auch schaffen, hätte er einen anderen Beruf und ein anderes Image. Aber der Detektiv wollte auch nicht, dass James aufkreischte. Er wollte nur nicht schwach dastehen. Und möglichst noch wissen, wie der andere gedachte, ihm das Herz herauszubrennen. Wenn es denn eins gab.

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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Mi Nov 26, 2014 9:28 pm

Auf Sherlocks Frage grinste Jim leicht und legte seinen Kopf leicht schräg. "Ja... Das ist das Problem. Das letzte Problem." Jim setzte die Tasse wieder an die Lippen und trank einen weiteren Schluck. "Haben Sie schon herausgefunden, was es ist? Es ist das letzte Problem..." Er sah den Detektiven ihm gegenüber musternd an. Er fragte sich ob Sherlock wusste was er meinte. "Ich hatte es ihnen schon gesagt. Haben Sie denn auch zugehört?" Gegen Ende des Satzes wurde seine Stimmlage höher und ein zynisches Lächeln umspielte seine schmalen Lippen. Dann stellte er die Tasse ab und tippte mit seiner dominierenden linken Hand mit seinen Fingern abwechseln auf sein linkes Knie. Dann sah er Sherlock an. "Wie schwer muss es sein, zu sagen: Ich weiß es nicht?"


Zuletzt von Jim Moriarty am Mi Nov 26, 2014 10:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nebenplay Sherlock und Jim   Mi Nov 26, 2014 9:54 pm

Sherlock senkte die Tasse unmerklich, als er bemerkte, dass der andere begann, auf seinem Knie zu tippen. Wollte er spielen? Oder war das wirklich des Rätsels Lösung?
Seine Augen zuckten kurz hinab zu den sich bewegenden Fingern, dann war er wieder bei Jims Gesicht, dass sich zu diesem Grinsen verzogen hatte, dass der Consulting Criminal so drauf hatte.
Dieses überhebliche, abwertende Grinsen. Holmes zog gleichgültig die Augen hoch und stellte die Tasse ab. "Ich weiß es nicht." sagte er dann und führte die Untertasse zum Beistelltisch.
Das hatte nicht nur den Effekt, dass er Tipps herausfordern konnte, oder dass er Jims Meinung entgegenwirkte, sondern auch, dass Jim nicht wusste, ob es wirklich so oder nur Show war.
Und dass es leider nicht Show war mochte Sherlock gar nicht.

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