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 Sherlock, James & Kim

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Kimberly Ivers
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Mein Name ist Kim und ich bin 24 Jahre alt. Ich wurde in Edinburgh geboren und wohne heute in London. Beruflich bin ich Dies und das. Außerdem bin ich bekannt als flüchtige Verbrecherin. Aktiv im Inplay? Ja



BeitragThema: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 06, 2014 8:03 pm

London. Was für eine Scheiss Stadt. Irgendwie hatte sie sich die 'berühmte große' Hauptstadt anders vorgestellt. Lebendiger. Pulsierender. Teilweise vielleicht auch runtergekommener.
Seit fünf Tagen befand sich die brünette nun bereits hier und was sie erreicht hatte, war gleich null. Sie hatte ein paar Autos aufknacken können, ja, das war schließlich ihre leichteste Übung aber verticken können hatte sie die Dinger nicht. Nachts pennte sie in den Wagenruinen auf einem alten Schrottplatz, tagsüber schlenderte sie durch Londons Straßen, auf der Suche nach sich bietenden Gelegenheiten...
Hunger und Durst plagten sie, aber so tief, um zu betteln, war sie dann doch noch nicht gesunken.
Es war schon dunkel, der Tag wiedermal frustrierend gewesen, als sie sich erschöpft von der Rumlauferei, in einen Hauseingang setzte, um ein wenig auszuruhen. Bald würde sie sich auf den Weg zurück zum Schrottplatz machen müssen, um ihr Nachtlager zu beziehen. Wahrscheinlich würde sie sich wieder den Arsch abfrieren, aber hey, noch lebte sie! Und die Bullen hatten sie auch noch nicht erwischt. Man musste alles positiv sehen, hm?
Gedankenverloren holte sie ihr Butterfly-Klappmesser aus der Tasche ihrer leicht zerschlissenen Jeans und spielte damit rum, während ihr Hintern langsam kalt wurde. Störte sie nicht. Müde fuhr sie sich mit einer Hand durch ihr langes Haar, dann lehnte sie den Kopf zurück, gegen das Mauerwerk. Nur fünf Minuten die Augen zumachen...
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Jim Moriarty
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 06, 2014 9:15 pm

Es war später Abend, das Licht der Sonne war nur noch am Horizont zu sehen. Es war ziemlich kühl und doch angenehm. Soweit das Wetter in England nunmal angenehm sein konnte. Die Straßen wurden immer leerer und die Geschäfte schlossen auch so langsam. Nur ein einzelner Mann ging um die Ecke, mit einem Mantel und einer einfachen Wollmütze gekleidet. Seine Schritte hallten auf der ruhigen Straße und dem gepflasterten Boden wieder. Der geheimnisvolle Mann war keineswegs gewöhnlich. Es war Jim Moriarty.
Man kannte den consulting Criminal nur mit Anzug, deswegen und offensichtlich durch seine Begabung der Schauspielkunst wurde er von niemandem erkannt. Das Gesicht des Mannes war mittlerweile sehr populär in London, eigentlich in der ganzen Welt. Vor zwei Jahren noch wussten nicht so viele von der Existenz des Napoleon des Verbrechens. So sehr Jim es mochte im Rampenlicht zu stehen, musste er diesmal sein schönes Gesicht mit einem kurzen Kinnbart verstecken. Ein angeklebter Bart natürlich, rein zum Sinne der Täuschung der neugierigen Augen. Das gefiel ihm natürlich keineswegs, doch was blieb ihm denn anderes übrig, wenn er heute keinen Stress haben wollte.
Jim betrat den Pub „The Bull“ und setzte sich an den Tresen, mit Ausblick auf die Tür. Nach der Bestellung von einem Guinnes, Irischem Bier, holte er sein Handy aus der Hosentasche und schrieb eine Sms.
„Lust auf ein Bierchen? The Bull in der Crouch Street. JM“
Sie war an Sherlock Holmes gerichtet. Immerhin war es ganze 2 Jahre her, dass sich die Erzfeinde Sherlock und Jim gesehen hatten.
Im Pub selbst war nicht viel los. Die Aufschriften an den Wänden offenbarten, dass die Karaokenacht erst morgen war. Welch ein Glück. Was wäre das für ein Wiedersehen gewesen, mit schrillen Stimmen im Hintergrund. Jim nahm einen Schluck seines Biers und lehnte sich entspannt zurück. Wie ermüdend es doch gewesen war "Tod" zu sein. Moriarty hatte schon ziemlich daran gelitten sich nicht mit jemandem von seinem Genie zu messen. Umso froher war er aber, wieder da zu sein. Ob es Sherlock auch so ergangen war?
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mi Okt 08, 2014 7:02 pm

Sherlock lag auf seinem Sessel, die Kniekehle auf der einen Armlehne, den Kopf auf der anderen.
Er starrte die Decke an, kam langsam zur Ruhe, während er mit einem Fuß die Schaufensterpuppe anstieß, die an ienem festen Strick von der Decke hing.
Immer wenn sie erneut gegen seinen Fuß traf trat er sie wieder ein Stück weg und wenn sie wieder kam erneut.
Es war langweilig, aber was sollte man tun? Ohne John?
Der war mit Mary irgendwo. Innenstadt oder sowas, und erlich gesagt wollte der Detektiv ihnen ein normales Dinner gönnen.
Von Moriarty gab es auch keine Anzeichen. Seit er sich so großartig angekündigt hatte war gar nichts passiert. Rein gar nichts. Langsam glaubte Sherlock schon, er habe irgendwen bezahlt, um die Nachricht in die Welt zu bringen und war wirklich tot.
Einen Kopfschuss überlebte niemand. Und Sherlock hatte ihn dabei angesehen und seine Hand gehalten.
Jim war viel zu selbstverliebt, um sich zu erschießen. Jim würde nie aus eigenem Antrieb zu so etwas in der Lage sein, nicht mal um damit Sherlock zu schlagen.
Jim würde Gott überleben, um das letzte Wort zu haben. Jim würde...
Ein leises Geräusch holte Holmes aus seinem Gedankengang und er quälte sich von seinem Sessel um zum Schreibtisch zu robben, wo das Handy lag. Vielleicht war es John und er teilte ihm mit, dass irgendein hochgefärlicher Attentäter im Raum war und es auf irgendwen abgesehen hatte.
Aber nachdem er gesehen hatte, dass unter dem Text kein JW stand war klar, dass es hier um keinen Attentäter ging.
Ein grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er mit leicht zitternden Fingern den Text eingab.
Ich trinke keinen Alkohol.
SH

Dann sprang er von seinem Sessel auf, eilte Richtung Treppenhaus und griff nach seinem Mantel. Noch in der Zeit, in der er die Treppe hinab lief hatte er ihn nangezogen und überprüft, ob die Schlüssel in der Tasche waren.
Sein Hady packte er in die Innentasche, dann riss er die Tür auf und sprang auf die Straße.
Allerdings verfing sich sein Fuß dabei an etwas, dass da nicht sein sollte.
Er landete sehr unbequem auf seiner Fußkante und musste leicht in die Knie gehen, um nicht vollendst hinzustürzen.
Verwirrt und böse drehte er sich um. Was sollte das? Das war ganz eindeutig ein Knie gewesen, aber was machte ein Knie in seinem Aufgang?
Mit dem ernsten und einschüchternden Eindruck, den er immer benutzte, wenn er einfältige Leute über etwas sehr dummes aufklärte ging er die paar Schritte auf die Gestalt zu, die dort, im schwindenden Licht des Abends auf der Stufe kauerte.
Bei näherem Hinsehen sah er eine Frau, jung, aber von selbstbewusstem Charakter. Zumindest nach seinen anfänglichen Deduktionen.
Zu seinem Netzwerk gehörte sie nicht, sonst hätte er sie gleich erkannt. Und sie wäre nicht so dumm gewesen, sich vor seine Wohnung zu pflanzen.
Sherlock entschied, kein größeres Gespräch anzufangen und beschränkte sich deshalb auf ein "Sie sind im Weg. Verschwinden Sie.", dann drehte er sich um und suchte sich im schnellen Gehen nach einem Taxi um. Leider war derzeit grade keins in der Straße, deshalb
eilte er Richtung York Street.

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Do Okt 09, 2014 12:51 pm

Beinahe dämmerte sie weg. War ein harter Tag gewesen. Hart und zermürbend und Scheisse. Zu der Erschöpfung gesellten sich Hunger und Durst und so langsam dachte sie ernsthaft daran dass sie mit Betteln vielleicht doch weiterkommen würde, als mit stehlen. Aber irgendwas in ihr strräubte sich dagegen. Verflucht, sie KONNTE es doch, sie war ein verdammter Profi! Wahrscheinlich war sie während ihrer Zeit im Knast nur...eingerostet und brauchte etwas Übung um wieder reinzukommen. Ja, das musste es sein.
Während sie dösend diesen Gedanken nachhing, stieß plötzlich etwas leicht schmerzhaft gegen ihr Knie, sodass die brünette sofort hellwach war. "Aua!" klagte sie und sah zur Seite, wo ein Typ in einem langen Mantel gerade recht elegant auf seinen Füßen landete. Hätte er sich nicht aufs Maul legen können wenn er sie schon trat?! Aber offenbar hatte er es eilig. So eilig, dass er es nichtmal für nötig hielt, sich zu entschuldigen. Stattdessen ranzte er sie noch an! Was für ein... Wut kochte in Kim hoch und sie sprang auf, um den Kerl zu verfolgen. "Was glaubst du eigentlich, wer du bist?! Bleib gefälligst stehen, du..." Es folgte eine Reihe undamenhafter Beschimpfungen und die Passanten, die sie auf ihrem Weg passierte, warfen ihr erstaunte Blicke nach. 'Ach, junge Liebe...' murmelte ein älterer Mann, woraufhin ihm die vorbeieilende Kim einen vernichtenden Blick zuwarf, ehe sie sich wieder auf ihre 'Liebe' konzentrierte. "Tu nicht so als würdest du nicht merken, dass ich da bin. Du schuldest mir was, Freundchen. Das war MEIN Knie, verstanden? Es tut immer noch weh!" Stimmte zwar nicht ganz, aber man konnte ja mal etwas übertreiben, oder? "Ich verlange eine Entschädigung!" Mann, war der schnell. Kim spürte, dass sie schon leeeicht ausser Atem war, aber an aufgeben war nicht zu denken. Ausserdem war ihr sowieso gerade langweilig und da sie nichts zu tun hatte, konnte sie ihren Frust auch genauso gut an diesem ungehobelten Kerl auslassen. Wo er wohl hin wollte? Tja, man würde sehen, hm?
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Do Okt 09, 2014 2:58 pm

Eine Coverband baute gerade ihre Instrumente auf und der Pub füllte sich so langsam. Doch war noch genug Platz um sich zu bewegen. Zum Glück war "The Bull" ein relativ großer Pub mit bemerkenswert bestückter Bar.
Jim ließ seinen Blick über die Köpfe schweifen. Säufer, gestresste Beamte und Familienväter. Nichts besonderes. Bis auf die Kellnerin, die ihr pechschwarzes Haar zu einem Dutt gebunden hatte. Sie trug Ringe und Ketten. Besonders auffällig war aber ihr linker Ringfinger. Eine helle Stelle, von einem Ehering. Sie muss vorher in einem anderen Land gelebt haben, wo sie einen Mann hatte, in Spanien um genauer zu sein. Ganz offensichtlich ein spanischer Akzent.
Beide Unterarme der Kellnerin waren von Tattoos bedeckt, um etwas anderes zu verdecken. Moriarty erkannte alte Narben in dem Muster der chinesischen Bilder. Die Farben waren sehr leuchtend und bunt, ein neue Lebenseinstellung, der Kontrast zu ihrem alten Leben.
Eine schwierige Vergangenheit mit selbstverletzendem Verhalten. Sie war für Moriarty wie ein offenes Buch. Da er gerade Zeit hatte, bis Sherlock eintreffen würde, beschloss er sich etwas zu vergnügen. Etwas was der consulting Criminal sowieso immer machte. Just in diesem Moment erreichte ihn die Nachricht des Detektivs. Er schmunzelte und steckte das Handy wieder weg.
Jim baute zu der Kellnerin Blickkontakt auf und ließ seine dunkelbraunen Augen sprechen. Amüsiert bemerkte er, dass auch die junge Frau ihn nun betrachtete. Als sie an ihm vorbei ging um einem anderen Gast ein Getränk zu bringen, wand sich Jim zu ihr. Er musste nicht einmal etwas sagen, dass sie auf ihn aufmerksam wurde. Tatsächlich dauerte dieses Gespräch nicht lange, bis sich die Schwarzhaarige zu Jim setzte.
Julie war ihr Name also. Mit einem Blick auf die Uhr an der Wand wusste Moriarty, dass Sherlock in jedem Augenblick eintreffen würde. Falls man ihn nicht aufgehalten hatte.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Do Okt 09, 2014 9:29 pm

Sherlock ließ sich von der Dame nicht beeindrucken. Er hatte schon Schlimmeres gehört und würde Schlimmeres hören, aber was daran verletzend war war das Nervige. Konnte sie nicht einfach verschwinden und ihr tristes Leben weiterleben?
Inzwischen wusste er schon durch die Stimme, den Umgangston und den Akzent, mit wem er es zu tun hatte, aber wenn er sich umdrehte würde sie nur denken, er kümmerte sich um sie.
In der nächsten Straße war mehr los, in der Tat fuhr sogar ein Taxi vorbei, dessen Schild in der Dämmerung leuchtete und er hob die Hand, um es anzuhalten. Der Fahrer bremste. Die Erlösung war nahe.
"Crouch Street." Nachdem er sich zum Fenster heruntergebäugt hatte richtete sich der Detektiv noch einmal auf um der Dame noch ein paar abschließende Worte zu schenken.
"Passen Sie auf, ich bin nicht interessiert an Ihnen oder an Ihren kleinen Weh wehchen. Wenn Sie sich vor meine Tür setzen werde ich so oft gegen Ihr Knie treten, bis Ihre armselige, von Kriminalität geplagte, kleine Seele sich verzieht und in das Loch zurückkriecht, aus dem Sie gekommen sind." Er war bei den Worten scheinbar immer mehr gewachsen, bis er sich über sie bäugte, damit sie sich zurückbäugen musste.
Dann richtete er die hohe Gestalt auf, riss die Tür des Taxis auf und setzte sich auf den der Straßenmitte zugewandten Sitz.
Dort verschränkte er die Arme und wartete darauf, dass der Fahrer endlich sein Fahrzeug in Bewegung brachte, der Frau schenkte er keinen Blick mehr, er starrte einfach geradeaus.

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Fr Okt 10, 2014 11:10 am

Es war noch immer unklar, wohin er so eilig unterwegs war, aber im Grunde war das auch egal. Kim hoffte, er würde in eine einsamere Gegend gehen, wo sie leichtes Spiel haben würde, doch den Gefallen tat er ihr nicht. Stattdessen hielt er ein Taxi an, aber statt einzusteigen, wandte er sich abrupt zu ihr um, und was er sagte, ließ Kim verstummen. Wäre sie nicht so überrumpelt, hätte sie ihm wohl einfach eine reingehauen, so aber konnte sie nichts anderes tun, als sich nach hinten zu beugen und in seine Augen zu starren. Hübsch waren sie, ungewöhnlich...Kim ertappte sich dabei, den Kopf leicht schief zu legen, um den Typen eingehender zu mustern. Er war eindeutig ein Freak, und ein Snob obendrein, fein angezogen und arrogant, wie er war. Aber irgendwas an ihm war...interessant. "Vielleicht trete ich ja irgendwann auch mal gegen dein Knie." gab sie matter zurück, als beabsichtigt. Vielleicht würde sie ihm auch irgendwo anders hintreten...Doch da richtete er sich auch schon wieder auf und stieg in das Taxi. Kim schüttelte den Kopf, um ihn wieder klar zu bekommen, und riss die Taxitür auf, um einzusteigen und sich neben den Typen zu quetschen. Er wusste was über sie, das war ihr klar geworden. Er hatte was von 'Kriminalität' gefaselt...War er ein Bulle? Aber wäre er das, hätte er sie nicht so einfach stehen lassen, oder? Er hätte dafür gesorgt dass sie nicht flüchten konnte...Also musste er was anderes sein. Nur, was? Tjaa, sie würde es rausfinden, irgendwie. "Wer bist du?" fragte sie geradeheraus und schlug die Wagentür zu, um deutlich zu machen, dass sie nicht wieder aussteigen würde, bis sie ein paar Antworten hatte.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Fr Okt 10, 2014 6:14 pm

Die Flirtereien gingen so weit, dass sich Julie Jim etwas näherte und seinen Handrücken streichelte. Moriarty war schon immer jemand der genau wusste wann er an welchem Faden ziehen musste, ein Faden aus seinem kriminellen Netzwerk. Diesmal war es mehr in der Hinsicht wie er sich geben musste um das zu bekommen was er wollte. Spaß. Mit der Zeit war das Bier des consulting Criminal auch schon leer. Und Julie brachte ihm sofort ein neues, mit den Worten: Geht aufs Haus. Dankend nickte Moriarty der schönen Schwarzhaarigen zu. Zusammen mit dem Bier hatte sie ihre Handynummer auf den Tisch gelegt. Aber sie hatte keine Zeit mehr, denn es kamen immer mehr Gäste in den Pub und es brauchte Sherlock ließ sich aber wirklich lange Zeit. Leicht gelangweilt nahm Jim sein Handy aus seiner Hosentasche und spielte ein Spiel. Natürlich nicht ohne die Umgebung zu beobachten.
(Tut mir leid dass es so kurz ist aber mehr kann ich hier nicht machen :/)
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Fr Okt 10, 2014 6:43 pm

Sherlock seufzte laut und übertrieben auf, als die Tür neben ihm sich erneut öffnete, dann drehte er den Kopf zum Fenster. Es tat weh, wie aufdringlich sie war, aber es tat mehr weh, wie diese Szene ihn an früher erinnerte. Damals, mit John. Sherlock verzog den Mund, als etwas in seiner Unterlippe zuckte und versuchte seine Augen auf eine Laterne zu fesseln.
Der Fahrer fuhr los. Zu spät. Sie war schon drinnen. Und natürlich musste sie reden.
"Sie sind ja länger untergetaucht, als ich dachte." sagte er nur auf ihre Frage, wandte den Blick aber nicht vom Fenster. "Sherlock Holmes. Consulting Detective. Ich war in den Zeitungen, weil ich tod war."
Natürlich war alles eine Lüge. Er wusste, wie lange sie untergetaucht war, sonst könnte er als beratender Detektiv einpacken.
Zum Glück war die Fahrt nicht so lang, als dass er sie auch noch etwas fragen musste. Hätte er zwar auch nicht getan, wenn sie jetzt zwei Stunden gefahren wären, aber so konnte sie sich wenigstens nicht darüber beschweren.
Er griff in seine Mantelinnentasche und holte sein Portmonnaie hervor, dann zog er eine Pfundnote heraus und reichte sie dem Fahrer. Der deutete brummend auf die Mitfahrerin.
Sherlock seufzte gestresst. Konnten ihn nicht bitte alle mal kurz einfach gehen lassen?
"Die gehört nicht mir." sagte er dann, fast quengelnd, aber der Fahrer blieb hart. Und der Detektiv würde nicht gehen können, hätte er nicht für sich selbst bezahlt, also legte er eine weitere Pfundnote drauf und verschwand, ohne das Wechselgeld zu nehmen, aus dem Fahrzeug.
Licht schien von Innen auf die Straße vor dem Pub. Während Holmes seinen Mantel enger zu machte ging er ein paar Schritte auf ihn zu und sah daran hoch.
'The Bull'. Hier musste es sein.
Er kontrollierte kurz sein Handy, ob irgendwer geschrieben hätte, dann tat er es weg, trat ein und sah sich suchend im vollen Raum um.

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 11:10 am

Natürlich passte es ihm nicht, dass sie das Taxi enterte aber hey, so einfach kam er ihr nicht davon! Sie verlangte immer noch eine Entschädigung und ausserdem eine Erklärung, weshalb er wusste, was sie war...Womöglich sogar, wer sie war. Das könnte verdammt gefährlich für sie werden. Entsetzt vernahm sie, dass er von ihrem Untertauchen wusste, aber sie kommentierte dies nicht.
Consulting Detective...Was zum Teufel sollte das sein?! "Ein Detektiv?!" Kim lachte laut auf. "Sie haben einen beschissenen Detektiv auf mich angesetzt?! Oh, gütiger Himmel!" Kopfschüttelnd saß sie da, bis ihr einfiel, was er noch gesagt hatte. "Wie, tot...?" Kim sollte ihr Näschen wohl doch mal öfter in eine Zeitung stecken, hm? Wäre vielleicht auch mal ganz gut, um zu erfahren, ob da auch von ihr die Rede war. "Und jetzt bringst du mich zu den Bullen." stellte sie nüchtern fest, aber offenbar hatte der Typ was anderes vor, denn das Taxi hielt nicht vor dem Polizeipräsidium, sondern vor einem Pub.
Grübelnd saß sie da und bekam gar nicht mit, dass 'Sherlock', wie er sich ihr vorgestellt hatte, für sie mitzahlte. Erst als er ausstieg, kam Leben in sie und sie folgte ihm, ohne den Fahrer eines Blickes zu würdigen. "Hey, warte mal!" Was für ein seltsamer Kerl! Er war Detektiv, wusste, dass man sie suchte und lieferte sie nicht den Bullen aus...? Wahrscheinlich war auf ihre Ergreifung eine Belohnung ausgesetzt. Entweder, Sherlock war blöd oder hatte einfach soviel Geld dass er auf die Belohnung nicht angewiesen war. Ooooder er hatte selber Dreck am Stecken. Kurzentschlossen folgte sie ihm in den Pub. Sie musste einfach rauskriegen, was es mit alldem auf sich hatte.
Leise wie ein Schatten gesellte sie sich an seine Seite, um ihn mit dem Ellbogen anzustupsen und anschließend in eine Richtung zu deuten. "Da hinten, der Typ. Der guckt und winkt und scheint auf dich zu warten. Dein Freund?" Ein kurzes anzügliches Grinsen huschte über Kims Züge. Ein Date! Interessant! Deshalb waren wohl auch beide so elegant gekleidet...Nun, sie würde sich alle Mühe geben, dieses Date zu einem der schrecklichsten der Geschichte zu machen, oh ja!
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 4:50 pm

Tatsächlich dauerte es dann nicht mehr lange, bis die Gestalt des Detektivs in dem Pub zu sehen war. Jim Moriarty erblickte den schlanken und bleichen Mann und lächelte ihm zu. Was Jim aber doch etwas neugierig machte war, dass Sherlock nicht alleine gekommen war. nungut, wenn er John mitgebracht hätte, wäre das nichts Besonderes, aber da neben ihm stand eine Frau. John war offensichtlich beschäftigt, zumal ihm ja bald eine Vaterrolle zustand. Wie dem auch sei, Sherlock war da. Nach 2 Jahren war es tatsächlich etwas Besonderes den Detektiv wieder von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Jim Zog seine Wollmütze ab, eigentlich hasste er es Mützen lange zu tragen, besonders Wolle, denn sie kratze irgendwann. Mit einer Hand strich er durch seine Haare und steckte die Nummer der Kellnerin in die Innentasche seines Mantels. "Sie haben sich aber doch ziemlich Zeit gelassen." bemerkte er und sah dann zu Sherlocks Begleitung. "Weiß John denn davon?" Den Spaß musste sich der consulting Criminal gönnen, denn so ganz schien Sherlock mit seiner Begleitung nicht zufrieden zu sein. Sie war völlig anders, wie er. Ganz offensichtlich umgab sie eine Kriminelle Aura. Wenn das jemand wusste, dann wohl James Moriarty. Jim sah wieder zu Sherlock und bot beiden mit einer Handbewegung einen Platz ihm gegenüber am Tisch an. "Setzen Sie sich doch. Sicherlich haben Sie einiges zu erzählen, immerhin haben wir uns lange nicht gesehen..." Der Blick von Jim war durchdringend und geheimnisvoll. Die Menschen im Pub stellten sich bereits an die Bühne, da die Coverband sich bereit machte. Doch noch brauchten sie etwas um sich einzustimmen. Immer wieder sah Julie zu Jim. Als ob sie um einen Blick für ihn bettelte. Doch Moriarty fixierte Sherlock.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 5:22 pm

„Ich bin nicht für Ihre Fassung zuständig. Es interessiert mich nicht mal, ob Sie nun gesucht sind oder ein ganz normaler Bürger. Sie interessieren mich nicht.“  Verdeutlichte Sherlock um zu unterstreichen, dass er hier niemanden zu den Bullen brachte, und versuchte, das Beschissen aus ihren Worten wegzudenken. Sie wusste ja nicht, was sie tat. Nachrichten waren wohl nicht ihr Ding. „Lesen Sie doch mal Zeitung, bei den Tube-Bahnhöfen können Sie sich gratis eine mitnehmen. Andererseits…“ Er warf einen kurzen, abwertenden Blick zu ihr hinüber. „Könnten Sie auch im Müll nach einer suchen.“
Auf das Tod ging er gar nicht ein. Sie musste, wenn sie es schon nicht vom Papier wusste, nicht alles wissen, erst recht nicht so etwas. Ansonsten wechselte er kein Wort mehr mit ihr, hoffte einfach, sie würde sich verdünnisieren, bevor er in den Pub kam, aber als er in dem warmen, überfüllten Raum stand hörte er, dass die Tür nicht gleich zu fiel, außerdem war da noch ihr aufdringlicher Duft und der Ellenbogen in seiner Seite. Der Detektiv ging einen kleinen Schritt zur Seite, damit sie nicht auf die Idee kam, ihn nochmal zu knuffen.
Ihre Worte entlockten ihm einen empörten Laut und er seufzte daraufhin. Kaum war John weg verkuppelten ihn alle mit Jim. Nicht, dass Sherlock das sonderlich berührt hätte, es interessierte ihn nicht, was andere über ihn dachten und die er kannte wussten wem er sein Herz versprochen hatte, seiner Arbeit (zumindest offiziell), aber dennoch nervte es ihn, dass die Dame offenbar einen neuen Grund gefunden hatte, ihn bis ans Ende ihrer Tage begleiten zu dürfen. Fragen. Warum mussten normale Menschen so viele, belanglose Fragen stellen? „Er ist ein Geschäftspartner. Suchen Sie sich andere Leute für Ihre Fantasien.“Er hätte Jim auch allein gefunden. Trotz der geschmacklosen Wollmütze. Oder den untypischen Klamotten. Oder dem Kinnbart.
Mit langsamen Bewegungen ging der Detektiv auf den Tisch mit dem Consulting Criminal zu und stellte sich vor den Tisch um den Größenunterschied auszukosten, die Hände hinter dem Rücken ineinandergelegt. Er senkte nicht seinen Kopf, so wie er es oft tat, nur seine Augen ruhten durchdringend auf dem Sitzenden.
„Die gehört nicht mir. Hat nicht abgelassen.“ Erklärte er auf Moriartys Frage. Natürlich, kaum war John weg war jeder, der ihn begleitete, oder den er traf, ein potentieller Partner, den der ach so charismatische Sherlock Holmes für mehr als nur die Anwesenheit brauchte. Er konnte einen Seufzer nicht unterdrücken, als er sich setzte. Seinen Mantel behielt er an. Kein Sinn, ihn auszuziehen.
„Sie haben es dagegen nicht schlecht getroffen.“ In dem Licht konnte Sherlock sich nicht sicher sein, ob es blauer oder schwarzer Kugelschreiber gewesen war, aber alle, die einen trugen… „Oh, natürlich. Die Spanierin da vorne.“ Er hatte den Blick kurz von Moriarty entfernt, als er die Kellner durchsucht hatte, nun war sein Blick an der Frau hängen geblieben, die immer wieder zu ihnen hinüber sah. Dann sah er, mit einem kurzen Seitenblick auf die schottische Klette, wieder zu dem Consulting Criminal.
„Ich bin mir sicher, Sie haben mehr zu erzählen. Ein Sprung von einem Dach ist einfach, aber wie sie einen Kopfschuss überlebt haben, das wüsste ich sehr gerne.“

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 7:15 pm

Aha? "Dafür, dass ich dich nicht interessier, weisst du aber ziemlich gut über mich Bescheid." gab sie trocken zurück und starrte nun ihrerseits aus dem Fenster. Wer war der Typ nur?
"Mich interessiert der Mist, der in Zeitungen steht, nicht. Alles, was mich interessiert, bin ich selbst." Okay, das stimmte nicht ganz, denn er interessierte sie. Oder zumindest das, was er wusste, und woher.
Die Wärme im Pub tat gut, auch wenn sich Kim durchaus darüber im Klaren war, dass sie angestarrt wurde. Klar, sie sah immer noch gut aus, ein hübsches Gesicht entstellte nichts, aber sie war dreckig und runtergekommen, und könnte dringend mal wieder ein Bad gebrauchen. Wahrscheinlich starrten die Leute eher deswegen. Doch davon ließ sie sich nicht beeindrucken, schmunzelte nur amüsiert, als Sherlock sich von ihr entfernte. "Hmhm, natürlich ist er das." Sie glaubte ihm kein Wort.
Langsam folgte Kim ihm zum Tisch, an dem der andere saß, schnappte sich einen Stuhl und drehte ihn um, sodass sie die Sitzfläche vor sich hatte, auf der sie sich nun rittlings niederließ. Ihre Hände legte sie locker auf der Stuhlehne vor sich ab, dann fixierten ihre hellblauen Augen den anderen Typ eingehender. Sherlocks Worte darüber, dass sie ihm nicht 'gehöre', ignorierte sie zunächst. "Danke für die Einladung." meinte sie leise zu dem Typ, dessen Augen fast schwarz waren. Interessant.
Kim spürte den Blick des Detektivs auf sich und lächelte ihn kurz süß von der Seite her an, ehe sie der Kellnerin zurief. "He, Schätzchen! Ich könnte ein Bier vertragen, eiskalt, aus der Flasche." Sie deutete auf Sherlock. "Er zahlt, keine Sorge." Sie wusste ja selbst, wie sie aussah und dass das wohl nicht den besten Eindruck machte. Ebenso wenig, wie das Gerede der beiden Männer. "Ich misch mich ja nur ungern ein, aber: Was zur Hölle...?!" Kopfschuss?!
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Jim Moriarty
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 9:09 pm

„Tatsächlich…“ bemerkte Jim auf Sherlocks Aussage, dass die junge Frau nicht von ihm abgelassen hatte. Sein Blick wich aber nicht von Sherlock ab. Die junge Frau setzte sich auf einen Stuhl, den sie so drehte, dass die Lehne vor ihrem Körper war und sie sich darauf anlehnen konnte. Sie wirkte so, als hätte sie eine anstrengende Zeit hinter sich. Ihre reinen blauen Augen glichen Lapislazuli, doch lange sah Jim nicht hinein.
Als sie sich bedankte war die Aufmerksam schon wieder bei Sherlock, denn er setzte sich in dem Augenblick mit einem wiederstrebenden Seufzer. James Moriarty hob eine Augenbraue und grinste gleich, da er genau wusste, was Sherlock meinte. Ihm war nicht entgangen, dass Moriarty die Nummer der Kellnerin eingesteckt hatte. Jim verfolgte den Blick des Detektivs und lehnte sich etwas zurück. „Wie ich sehe sind Sie nicht aus der Übung gekommen, wie erfreulich.“
Sherlock blickte die junge Frau neben sich an. Das kriminelle Mastermind grinste als er sah wie unwohl sich Sherlock in der Nähe der Frau fühlte. Dann musste er sich aber das Lachen unterdrücken, als er mit ansah, wie sie sich ein Bier bestellte. Mit der Selbstverständlichkeit, dass man für sie sorgen würde. „Das ist eine längere Geschichte. Aber es wäre zu langweilig Ihnen den Spaß zu verderben und  die Katze aus dem Sack zu lassen.“  Durch das Wort Kopfschuss schien Sherlocks Begleitung aufmerksam geworden zu sein.
„Hölle.. ein passendes Wort.“ Meinte der consulting Criminal und sah sie darauf sogar an, mit seinem ernsten Blick, der schon so manche dazu gezwungen hat ihre Augen abzuwenden. Was Jim von ihr halten sollte war noch nicht ganz sicher. Ihr Akzent hatte ihm verraten, dass sie aus Schottland kam. So wie sie aussah offensichtlich ohne Mittel, eine Flucht also. Da kam auch schon Julie mit einem Bier und brachte es zu unserem Tisch. Sie sah die junge Frau nur kurz höflich an, immerhin war der Gast auch König. Ihr Blick wich dann zu Sherlock und mir.
„Kann ich Ihnen auch etwas bringen?“ fragte sie Sherlock und sah Jim wieder an. Moriarty schenkte ihr sogar einen Augenblick indenen sich ihre Augen trafen, doch dann blickte Jim wieder auf sein Handy. Mit einem grummeln steckte er es weg. Sebastian Moran informierte seinen Boss, dass er in der Nähe war. Der falsche Bart störte Jim schon die ganze Zeit, aber er konnte ihn jetzt auch nicht abnehmen. Nicht jetzt, da die Polizei ganz London nach ihm absuchte.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 9:54 pm

Sherlock hatte sich zurückgelehnt und die Arme verschränkt, das Kinn leicht erhoben musterte er seinen Antargonisten mit kalten, grauen Augen.
"Warum sollte ich aus der Übung sein. Ich weile schon länger wieder unter den Lebenden. Sehr einfallsreich, das, mit den Bildschirmen."
Als sich die junge Dame einmischte seufzte er laut auf und drehte den Kopf leicht von ihr ab, das unterstrich sein Missvergnügen auf die schön arrogante Art, die er bevorzugte.
Das Kind hatte hier nichts verloren, nicht in der Nähe eines derart gefährlichen Mannes und erst recht nicht in Sherlocks. Es ging sie rein gar nichts an, was die beiden beredeten. Dass sie da war war schon genug.
Während er tief durch den Mund ausatmete biss sich Sherlock auf die Unterlippe und schloss kurz die Augen, dann drehte er seinen Kopf wieder dem Tisch zu, gerade als Jim erklärte, wie er überlebt hatte. Beziehungsweise, es nicht tat.
Das zauberte dann doch ein kleines, aber nicht herzliches Lächeln auf seine Lippen und er schnaufte amüsiert. "Natürlich. Der beste Trick ist das Geheimnis." sagte er dann und zog einen Mundwinkel hoch. Wer wusste das den besser als er?
Und Hölle... Nun, wie man es nahm. Der Detektiv hatte seine Ruhepause genossen. Nun, vielleicht bis auf das Ende. Auch wenn der Blick dieses Russen göttlich gewesen war.
Unmerklich schreckte Holmes auf, als die Bedienung an den Tisch kam, und sah auf. Die unglückliche Seele, die sich auf Jim eingelassen hatte.
Er lächelte sein breites, falsches Lächeln auf ihre Frage und erklärte, er wolle nichts, würde es aber vorziehen "wenn Sie sich von diesem Mann fernhalten. Glauben Sie mir, es ist für Ihr bestes."
Unter ein paar verständnislosen Blicken entfernte die Dame sich wieder. Der Detektiv sah ihr nach und seufzte, während er sich wieder in den Sitz zurücksinken ließ.
"Es ist nicht schön, wenn die Leute einem Rat nicht folgen, den sie dringend einhalten sollten."
Dann wanderte sein Blick wie automatisch zu seinem kleinen, Biertrinkenen, extrem ungezogenen Fan. "Habe ich Ihnen eigentlich schon gesagt, dass Sie verschwinden sollen? Ich glaube schon."
Als das gesprochen war sah er zu Jim, der soeben sein Handy wegtat.
Ausgehend, dass er es weggetan hatte, ohne etwas zu schreiben musste es jemand zu sein, den er nicht für wichtig genug hielt, zu antworten, oder der es akzeptieren musste, wenn er nicht schrieb, also vermutlich einer seiner Handlanger.
Es konnte sein, dass der Consulting Criminal dieses kleine Date nur veranstaltete um Sherlock von etwas größerem abzulenken, aber was sollte das denn bitte sein?
Die persönlichen Sachen waren jetzt geklärt, Jim hatte Mycroft manipuliert, Sherlock jedes von dessen Verbrechen geklärt und letztendlich waren sie auf einer Höhe.
Und das musste der Detektiv unbedingt noch ansprechen. Aber ohne diese lästige Frau.

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Sa Okt 11, 2014 11:55 pm

Sie warf Sherlock einen missbilligenden Blick zu als er sich übertrieben genervt von ihr abwandte. "Ich wär gar nicht hier, wenn du dich vernünftig entschuldigt und dich nicht wie ein Arsch benommen hättest. Komm schon, ein-zwei Bierchen und deine Schuld ist beglichen." Die beiden konnten übrigens ruhig mittrinken. War doch sonst langweilig...
Kim sah zu dem dunkelhaarigen, dessen Namen sie noch nicht kannte. Diese schwarzen Augen hatten schon was verdammt unheimliches an sich, sodass Kim sich bald räusperte und ihren Blick abwandte.
Folgen konnte sie den zwei seltsamen Typen sowieso nicht, also ließ sie sie reden, bis...Ja, bis Sherlock meinte, die Bedienung vor dem schwarzäugigen zu warnen, was Kim ein Lachen entlockte. "Von dir sollte man sich aber auch lieber fernhalten. Oh, keine Bange, ich werd das tun, sobald ich der Ansicht bin, dass du deine Schuld bei mir beglichen hast."
Ihre Bierflasche wurde gebracht und Kim hielt sie kurz in die Höhe. "Cheerio." Sie wandte sich nochmal an die Kellnerin, bevor diese wieder verschwinden konnte. "Bring den beiden Herren am besten auch was alkoholisches, ich glaub, die können es gebrauchen."
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   So Okt 12, 2014 3:58 pm

Als Sherlock meinte, dass es sehr einfallreich mit den Bildschirmen war, legte Jim seinen Kopf leicht schräg und grinste. Aber mehr als Antwort gab ich nicht zurück, da die junge Frau neben Sherlock dann auch in das Gespräch dazu mischte. Sherlock zeigte sehr offensichtlich, wie er davon dachte, dass sie bei ihm saß. Wenn sie wüsste wer James Moriarty und Sherlock Holmes waren, wäre sie vermutlich nicht so einfach dazu gekommen. Es schien Jim aber so, als hätte sie einen Drang zu gefährlichen Dingen. Kein Wunder also, dass sie sich Sherlock angewandt hatte und sogar dem kriminellen Mastermind gegenüber saß ohne auch nur einen Funken Furcht zu zeigen.
Anders wie viele Menschen. Doch wirkte aber sein ernster Blick, denn sie räusperte sich und wand schließlich den Blick ab. Jim beobachtete Sherlock amüsiert, wie er sich zusammen reißen musste und sogar den Blick abwand. Besonders gefiel ihm, wie Sherlocks Begleitung ihm vorwarf ein Arschloch gewesen zu sein und nun eine Schuld bei ihr zu haben.
Mit dem Geheimnis hatte Sherlock Recht. Auch sein „Überleben“ wurde mit Sicherheit von seinen Fans versucht zu erklären. Aber so einfach hatte er es ihnen nicht gemacht.
„Sie müssen zugeben, das hat etwas mystisches von den Toten aufzuerstehen.“ Meinte Jim schmunzelnd, wie ein Kind das sich über einen gelungenen Streich erfreute. besonders, wenn niemand wusste, wie man es angestellt hatte. Wie ein Zauberer und die verrieten ihr Geheimniss auch nicht. Da kam aber auch schon die Kellnerin Julie zu dem Tisch und brachte das Bier. Als sie den Detektiven fragte, ob sie ihm auch etwas bringen konnte, meinte er, dass sich Julie besser von Moriarty fern halten sollte. Ihr Blick war verständnislos und fast schon angewidert, was Jim zu einem leisen Lachen veranlasste. Jim zuckte die Achseln, als Sherlock darauf sagte, dass es nicht schön war, wenn andere Leute einen wohlgemeinten Rat nicht annahmen. „Sind gewöhnliche Menschen nicht süß?“ Gewöhnliche Menschen mit gewöhnlichen Köpfen, wie sie Jim langweilten. Es war gut wieder etwas Abwechslung zu haben.
Der Detektiv meinte zu der jungen Frau neben sich, dass er ihr schon einmal gesagt hatte, dass sie gehen sollte. Doch sie erwiderte nur, dass man sich von ihm fernhalten sollte. Und sie das tun würde, wenn er seine Schuld i ihren Augen beglichen hätte. Dann bestellte sie gleich etwas Alkoholisches für Sherlock und Jim. Obwohl er sein 2tes Guinnes noch nicht leer hatte, war ein drittes Getränk kein Problem. „Sie gefällt mir.“ Sagte er zu seinem Gegenüber. Jim legte seinen Kopf wieder schräg, um sie zu mustern. Aber diesmal tatsächlich aus Interesse. „Ich befürchte, ich habe Ihren Namen nicht verstanden.“ Jim grinste leicht und dennoch äußerst charmant. „Es war sicher schön in Schottland, oder? Bessere Landschaft mit Sicherheit.“
Moriarty strich sich erneut durch die Haare, sodass seine typische Frisur, alle Haare in Richtung Hinterkopf, zustande kam. Wenn nun nur nicht dieser öde Kinnbart wäre. Also lange würde Jim das Ding nicht mehr dran lassen. Notfalls waren seine Männer nicht weit um ihm eine Sichere Atmosphäre zu gewährleisten.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   So Okt 12, 2014 6:00 pm

Sie wusste ja gar nicht, wie gewaltig man sich von ihm fern halten sollte. Vor allem sie. Daraufhin warf der Detektiv ihr einen seiner intensiv ausdruckslosen Blicke zu, bei denen John immer verstanden hatte, was er wollte. Aber sie war nicht John. Und sie würde auch nie John werden.
„Etwas mystisches schon. Aber so anstrengend.“ Es hatte ihn nicht wenig Planung bedurft, die zwei Jahre zu dem zu machen, was sie waren und nicht aufzufallen, geschweige denn sie erst zu erleben.
Die Bedienung erschien und als sie wieder weg und der Kommentar gesprochen war schaute der Detektiv zu Jim hinüber. Auf dessen Aussage lachte er nur lustlos. „Sie sind ermüdend und einfältig.“ Und da gab es nur wenige Ausnahmen. Watson zum Beispiel, Mrs Watson ebenso, leider auch Mycroft. Dass er es auch wegen der nervigen Frau gesagt hatte, die übrigens ebensoviel Schuld für den Vorfall trug und nun meinte, er müsse die Schuld dafür begleichen war kein Geheimnis. Er warf ihr während des Satzes sogar einen Seitenblick zu.
Dass der Consulting Criminal mit ihr flirtete verfolgte er mit dezent hochgezogener Augenbraue. „Nein.“ Sagte er dann und schüttelte ganz leicht den Kopf. „Nein, tun Sie das nicht.“ Er schaute von dem Iren zur Schottin und verzog den Mund.
Dann lehnte sich zurück. „Ich muss mit Ihnen noch etwas besprechen, Jim und ich hoffe, dass Sie ihre Liebelei bis später aufheben können.“ Er schaute ihm dabei fest in die dunklen Augen. Viele mochten wegsehen, wenn sie ihm in diese eiskalten Augen schauten, hinter denen ein mehr als genialer aber nicht minder verrückter und undurchsichtiger Verstand wachte. Aber Sherlock musste nicht wegschauen. Er wusste, zu was dieser Mann fähig war und er war zu nicht weniger fähig. Er verschränkte die Arme und reckte das Kinn etwas, vielleicht um sich sicherer zu fühlen, weil er dann noch ein Stückchen größer war, aber eigentlich machte er es oft, wenn er mit solchen Leute redete.
„John Watson.“ Sagte er dann. Mit dem Namen konnte die Frau sowieso nichts anfangen. Also konnte er ihn auch aussprechen. „Er hat nicht mehr viel mit mir zu tun, er ist verheiratet und mischt nicht mehr bei mir mit. Sie können ihn aus Ihren Spielchen raus lassen.“ Sherlock schaute ernst, aber weitestgehend ausdruckslos. Er wollte nicht zeigen, wie nah ihm das wirklich ging.

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 13, 2014 11:32 am

Gott, was tat sie hier eigentlich?! Diese beiden Typen hatten offensichtlich ein Rad ab, so wie sie sich über ihrer beider 'Tode' unterhielten. "Und ich dachte, ich sei unnormal..." murmelte sie kaum hörbar zu sich selbst. Aber was ließ man für ein bisschen Wärme und was zu trinken, nicht alles über sich ergehen. Gewöhnliche Menschen. Ermüdend. Anstrengend. Gut, ungewöhnlich waren die zwei schon, das musste man ihnen lassen.
Kim ließ die beiden reden und wartete auf die bestellten Drinks. Als diese endlich gebracht wurden, griff sie sofort nach der Bierflasche und trank einen tiefen Zug. Man, tat das gut! Die letzten Tage hatte es nur Wasser aus einem Trinkwasserbrunnen im Park gegeben...Wie hatte sie Bier vermisst! Sie hatte schon im Knast viel zu lang auf ihr Lieblingsgetränk verzichten müssen. "Oh mein Gott, ich hatte fast vergessen, wie gut das ist!" entfuhr es ihr, ehe sie die Kellnerin am Ärmel fasste, bevor sie verschwinden konnte. "Fish & Chips, die größte Portion, die ihr zaubern könnt, ja? Danke!" Wenn sie schonmal hier war, konnte sie auch gleich noch ihren Hunger stillen, oder? Wer wusste, wann's wieder was gab...Kim schenkte Sherlock ein Lächeln und wuschelte sich kurz durch die Mähne, wobei ein wenig Staub auf die Tischplatte rieselte. Oh ja, ein Bad wäre sowas von wunderbar. Aber das würde wohl vorerst ein Wunsch bleiben.
Kim nuckelte an ihrem Bierflasche und war, wenigstens für den Moment, zufrieden. Zumindest so lange, bis der schwarzäugige Typ sie ansprach und offensichtlich auch schon Bescheid wusste...Was zur...?! Langsam ließ Kim die Flasche sinken und sah zu ihm. Er strahlte was anderes aus als Sherlock. Definitiv. War er auch ein Detektiv? Vermutlich. Dennoch stimmte was nicht. Weshalb hatte Sherlock die Kellnerin vor dem Mann gewarnt...? Tief durchatmend zwang sie sich, in diese undurchdringlichen Augen zu schauen. "Gut, schön, jetzt will ich ein paar Antworten, okay? Wer seid ihr Typen? Weshalb wisst ihr so gut über mich Bescheid?" Hier war doch was oberfaul.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 13, 2014 7:05 pm

Jim bemerkte ohnehin, wie Sherlock einen Seitenblick zu seiner Begleitung war, als er ihm bei den gewöhnlichen Menschen zustimmte. Doch reagierte Jim darauf mit keiner Mimik.
Sherlock schien es nicht zu gefallen, dass ich mich mit der jungen Dame unterhielt. „Wieso so schlecht gelaunt? Wollen Sie den Abend nicht genießen?“ fragte Jim den Detektiven stachelnd. Er wusste genau was er meinte. Er wollte sie vor dem kriminellen Mastermind schützen, selbst wenn er sie offenbar nicht sonderlich leiden konnte. Und gerade das fand Jim schon wieder amüsant. Die leise Bemerkung von der jungen Frau blieb Jim nicht fern, doch er sagte nichts dazu. Nun normal waren sie wohl alle drei nicht, das war schon mal sicher. Als das Bier gebracht wurde, nahm die Dunkelhaarige einen gewaltigen Schluck und schien es sehr zu genießen. Jim sah ihr dabei zu und konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen. Spätestens als sie dann auch noch Fisch und Chips bestellte lachte Jim leise. Er wand den Kopf zu Julie.
„Ich zahle das.“ Sie nickte und ging von dannen. Dann aber lehnte sich Sherlock zurück und wand sich ernst an seinen Gegenspieler. Moriartys Augen wurden für wenige Sekunden schmal und auf seinen Lippen war ein angedeutetes Lächeln zu sehen. Er war gespannt auf das was Sherlock sagen wollte, eigentlich konnte es sich der consulting Criminal aber schon denken. Die hellblauen Augen des schlanken Mannes vor ihm fixierten Jim, er selbst fixierte den Detektiven aber auch nicht geringer. Das Blau in den Augen war derart leuchtend, dass es ein starker Kontrast im Gesicht von Sherlock  war. Die List stach ebenso heraus, doch das machte Sherlock Holmes auch so interessant für James Moriarty. Sherlock verschränkte seine Arme vor der Brust und Jim beugte sich minimal vor, um ihm zu trotzen, ihn aber nicht damit herauszufordern. Diese Stille in dem Augenblick war voller Spannung, das müsste wohl auch die junge Frau neben dem Detektiv merken. Bei Watsons Namen wurde das kaum sichtbare lächeln deutlicher und zunehmend verrückter. Wieder verengten sich die Augen des kriminellen Genies und er senkte den Kopf leicht, ohne den Blick von seinem gegenüber abzulassen. Die Schatten in Jims Gesicht offenbarten beinahe schon seine düstere Gestalt. Aus dem Lächeln wurde ein ernster Blick.
„Nein.“ Jim hob seinen Kopf wieder etwas, dass er wieder normaler aussah. „Die Gesetze der Himmelsmechanik erfordern es, dass wenn zwei Objekte aufeinander stoßen, immer Schäden…. Kollateraler Natur entstehen. Wollen Sie dieses Spiel wirklich Spielen Sherlock?“ Dann fragte die Sitznachbarin von Sherlock wer die beiden Männer waren und wieso sie so viel von ihr wussten. Kurz überlegte Jim ob er war sagen sollte und fokussierte die junge Frau einen Augenblick.
„Es ist offensichtlich, dass Sie aus Schottland kommen. Ihr Akzent.“ Mehr wollte Jim aber auch nicht sagen, er wollte nicht wieder den Schlauberger raushängen lassen, das war der Job von Sherlock. „Jim Moriarty.“ Er nahm endlich den Kinnbart ab, denn länger hielt er es nicht mehr aus. Es war sowieso so voll hier, dass man nicht unbedingt ein großes Augenmerk auf ihn haben würde. „Man hat wahrscheinlich von mir gehört.“ Murmelte er nun mehr. Da kam auch die Kellnerin wieder und brachte das Essen für Sherlocks Begleitung und zwei Schnapsgläser mit einer durchsichtigen Flüssigkeit für Sherlock und Jim. Jim nahm das Glas und hob es in die Höhe um mit Sherlock anzustoßen. „Auf den Abend.“ Das Lächeln auf dem Gesicht des consulting Criminal war ein verschmitztes Lächeln zu sehen
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 13, 2014 8:22 pm

Sherlock verengte die Augen zu Schlitzen, als er Moriartys Satz hörte und er zog die Mundwinkel in die Känge, wie er es tat, wenn er über etwas redete oder etwas hörte, auf das er keine große Reaktion zeigen wollte, dennoch aber sein Missfallen ausdrückte.
"Nein, ganz zufällig möchte ich mich nicht amüsieren. Nicht auf diese Art." Dann sah er zu Kim. Fehlte ja noch, dass er nicht nur jemanden am Hals hatte, sondern jemanden, der Jims kleines Schoßhündchen spielte. Generell sollte sie sich mit den Kommentaren zurückhalten. Ihren leisen Satz hatte er mit einem in den Kopf gelegten Nacken und einem Seufzer quittiert.
Aber in der Beziehung war der Consulting Criminal ihm überlegen. Das andere Geschlecht war nicht Holmes' Fall. Auch das seine nicht, aber er schaffte es ja doch, dann und wann erträglich zu sein.
Kims Bestellung nahm er nur am Rand wahr, sah aber zu ihr hinüber um ihr einen seiner finster-anschuldigenden Blicke zuzuwerfen. Dass sie da war war genug, dass sie ein Bier auf seine Kosten trank zu viel und nun brauchte sie auch noch Nahrung? Das ging zu weit.
Normalerweise war es Sherlock, der übertrieb und John musste ihn auf den Boden holen. Aber das war nicht beim Konsumieren gewesen und Vergangenheit, also konzentrierte er sich darauf, einen gemeinen Spruch zu planen, aber Jim kam ihm zuvor.
Das verengte die Schlitze seiner Augen, aber er sagte nichts. Dann fiel ihm ein, was er noch klären musste und er lehnte sich zurück, die Augen wieder wach und klar auf seinen Gegenspieler.
Dessen Antwort gefiel ihm aber gar nicht. Vorgebäugt und vom Licht angewand warf es seltsame Schatten. Seine Augen waren wie tiefe Schlunde und funkelten im Dunkeln, die Zähne schimmerten, als das wirre Lächeln langsam ernst wurde. Holmes zog unsicher einen Mundwinkel hoch, tarnte es aber als spöttisch und verstärkte den Druck seiner Hände in der verschränkten Haltung.
Dass Jim sich plötzlich in Himmelsmechanik auskannte verwirrte ihn. So etwas unwichtiges. Aber Sherlock konnte sich denken, dass es ein Triumph für seinen Gegenspieler sein würde, würde er schwach werden, also behielt er seine kalte Maske und versuchte, auf die Frage zu antworten.
"Ich fürchte, dass Sie verlieren werden." sagte er dann und versuchte das Lächeln noch spöttischer zu machen, was die Fassade bröckeln ließ. "Sie haben es schon einmal verloren. Und das werden Sie wieder, wenn Sie es auf dieselbe Art spielen."
Kim löste die Anspannung, indem sie den Inhalt ihrer Haare auf der Tischplatte verteilte. Holmes sah kurz zu ihr hinüber, dann aber länger und angewiderter, als er sah, was es war. Ihr Lächeln hatte er gänzlich ausgeblendet.
Er hätte an diesem Abend noch eine sehr unhöfliche Bemerkung losgelassen, wäre da nicht die Bedienung gekommen, die das Bestellte brachte. Sie sah Jim etwas pikiert an, da der nicht mehr seinen Bart trug, lächelte dann aber flüchtig und verschwand wieder.
Holmes sah zu dem kleinen Glas hinab, dann hörte er die Worte der Dame und sah wieder auf, mit einem fast gelangweilten Ausdruck.
"Wie ein offenes Buch." sagte er dann und faltete die Hände auf dem Tisch, während er Jim ansah. Er sah nicht Kim an, es interessierte ihn viel mehr, wie sein alter 'Freund' auf die Deduktionen reagierte.
"Sie sind offensichtlich abgehauen. Schottland, Ihr Akzent." Dabei hob er leicht die Augenbraue, wie ein Zeichen an Jim.
"Ihr Repertoire an Schimpfwörtern ist nicht klein und damenhaft, sie sind ziemlich wild und freiheitsliebend, Höflichkeit ist keine Vorhanden. Eine Flucht, vermutlich als niemand hingesehen hat, sehr koordiniert sind Sie nicht." Da sah er einmal ganz kurz zu der Beschrieben und lächelte gönnerhaft, aber spöttisch. "Ein Hausaufgang. Ich bitte Sie!"
Dann war der Blick wieder geradeaus, wie gefesselt auf Jim, fast als würde er ihn beschreiben. "Ihre Kleidung... Ich würde nicht sagen, dass Sie sie seit heute oder gestern tragen, verschmutzt und lange nicht gebügelt oder gefaltet. Also kein Hotelaufenthalt, sie haben nur das und tragen es Tag und Nacht. Aber warum sollte eine junge Frau, die so viel auf ihr Aussehen hällt nur in diesem... Zeug rumlaufen?"
Er drehte ihr langsam wieder den Kopf zu und lächelte nur herablassend. Natürlich wusste er es. Aber sie sollte nachdenken. Darüber nachdenken, mit wem sie sich angelegt hatte.
Moriarty hatte sein Glas genommen und hob es. Mit einem ausdruckslosen Gesichtsausdruck sah Holmes seines an und griff schließlich danach.
Dann hob auch er es.
"Auf den Abend." wiederholte er, aber er lächelte nicht. Dann kippte er das Getränk hinab. Er hatte lange keinen Alkohol getrunken und es brannte in seinem Hals, also räusperte er sich kurz.

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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 13, 2014 9:23 pm

Sie nervte, offensichtlich, zumindest Sherlock, was sie doch ziemlich freute. Er hatte es schließlich nicht anders verdient. Dass sie ihn natürlich nur für ihre Zwecke, nämlich, an was zu essen und zu trinken ranzukommen, ausnutzte, dürfte klar sein. Aber solange sie niemand rauswarf, würde sie den Abend einfach genießen, auch wenn er, bisher, eher öde war.
Der schwarzäugige wollte zahlen...? Ernsthaft? Kims Stirn zog sich in Falten. "Äh, das musst du aber nicht, ehrlich nicht." Warum sie jeden duzte? War so ihre Art.
Sie widmete sich wieder ihrem Bier, aber sie bekam trotzdem mit, dass sich die Atmosphäre im Raum plötzlich zu verdunkeln schien...Die beiden Männer fixierten sich und Kim wurde klar, dass sie alles waren: Nur keine Kumpel. Und dies hier war kein Date, bei dem sie gerade störte. Schade!
Es wurde Zeit, zu erfahren, woran sie war, hm?
Also vernahm sie, halbwegs geschockt, dass zumindest Sherlock wusste, wer sie war und woher sie kam...Der andere beschränkte sich auf ihren Akzent. Zu allem Überfluss schien der schwarzäugige sich auch noch 'verkleidet' zu haben, denn zumindest der Bart, den er nun abnahm, war künstlich. O...kay?! Moriarty..."Nie gehört." Sollte locker klingen, aber ihre Stimme war doch ein wenig unsicher geworden. Wo war sie hier reingeraten!?
So oder so, ihr war die Lust auf Essen und Trinken gründlich vergangen, denn die beiden wussten zuviel. Das war...schlecht. Mehr als das. Kims Schultern sackten herab und sie stellte die Flasche vor sich auf dem Tisch ab. "Okay, gut...Was soll ich tun, damit ihr mich nicht verratet? Ich will nicht mehr zurück, eher sterbe ich!" Sie sah zwischen den beiden Männern hin und her.
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BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Mo Okt 13, 2014 10:07 pm

Sherlock meinte, dass Jim das Spiel verlieren würde. Darauf kehrte das finstere Grinsen einen Moment wieder zurück.
„Dann sollte das Spiel ja interessanter werden. Es sollte mich besser nicht langweilen, ich war noch nie ein guter Verlierer...“
Die Drohung hallte noch etwas nach. Alles was Jim Moriarty langweilte wurde beseitigt. So simpel war das. Aber Sherlock war Jim zu faszinierend ähnlich um dem Ganzen wieder ein Ende zu bereiten. Man bedenke, 2 Jahre lang hatten sie voneinander geglaubt sie seien Tod. Was wäre das für ein Wiedersehen, wenn wieder mit Abschied gedroht wurde? Nein Jim wollte seinen Spaß haben. „Oh keineswegs ein Verlust Sherlock.“ Die Begleitung von Sherlock sah Jim verwundert an, als er meinte, dass er das Essen zahlen würde. Sie sagte, dass er das nicht tun müsste und bedankte sich.
Höflich konnte sie ja auch sein. Jim winkte nur ab und schenkte ihr ein leichtes Lächeln. Dann Deduzierte Sherlock die junge Frau, was sie sichtlich erschrak. Gewöhnliche Menschen fanden derartiges oft gruselig. Sie verstanden Menschen wie uns einfach nicht.
„Schimpfwörter? So wie das Klingt, habe ich wohl das Beste verpasst. Aber Sie vergaßen den Drang zur Kriminalität Sherlock. Nun, nicht in meinem Kreise, mehr diebischer Art. Geflohen aus dem Heimatland. So wie Sie sich nach Polizisten umsehen, das starke Misstrauen. Eine Flucht aus dem Gefängnis, wie Sie schon sagten Sherlock. Und dennoch zu stolz um nach Hilfe zu bitten oder zu betteln. Die Rückstände von Rost und Metall an der Kleidung, ein Schrottplatt war wohl der Ruheort in der Nacht.“ Es war wie ein Ping-Pong Spiel zwischen dem Detektiven und dem Kriminellen. Jims Namen erkannte sie nicht was ihn auf der einen Seite freute, aber auf der anderen Seite fast schon wunderte. Er war der Verbrecher des Jahrhunderts und zusammen mit Sherlocks Selbstmord berühmt geworden. Besonders, als er ein Comeback auf jedem Sender im Radio und im Fernseher veröffentlichte. Davor war sein Name unbekannt, das war ja das geniale. Überall hatte James Moriarty seine Hände mit im Spiel und niemand schien ihn zu kennen.
Anders als heute, heute musste er sich einen Bart ankleben und auf seine geliebten Anzüge verzichten. Jims Blick wich auf Sherlock, denn er hob auch sein Glas Schnaps und sie stießen an. Gleichzeitig kippten sie den Schnaps hinunter. Anders als Moriarty räusperte sich Sherlock wegen dem brennen im Hals. Die brünette junge Frau neben Sherlock wirkte nun ziemlich unsicher. Sie fragte sogar was sie machen musste, dass man sie nicht auslieferte. Darauf hob Jim seinen Kopf leicht und sah sie an. „Jetzt wird es interessant. Was bist du denn gewillt zu tun?“ Jim dutzte sie, da sie es auch zuvor getan hatte. Der Blick war autoritär und durchdringend, wie der eines Raubtiers, dass gerade Seine Beute erspähte. Wie würde Sherlock auf diese Herausforderung regieren? Die junge Frau schützen und Jim ablenken, oder zusehen was geschah. Immerhin hatte Jim seine Verkleidung abgelegt und war nun auch schneller wieder zu erkennen, selbst für das Scotland Yard. Moriarty legte ein Bein auf das andere um es bequemer zu haben. Diese Stühle waren steinhart. Wieder kam der Nachrichtenton von dem Handy des consulting Criminal. Erst reagierte er nicht darauf und fixierte die junge Frau noch etwas mit seinen dunkelbraunen Augen. Dann aber ließ er von ihr ab und sah auf sein Handy. Moran.
Er berichtete, dass alles für die Abfahrt bereit war, wenn sein Boss soweit wäre. Da Jim ja bereits am Handy war, beschloss er eine schnelle Recherche zu machen.
Innerhalb einer halben Minute steckte er das Handy wieder weg. Er hatte was er wollte. Den Namen der junge Frau. Kimberly Ivers, sie wurde landesweit gesucht und galt als flüchtig. Dabei war auch ein Bild. Mit einem zufriedenen Lächeln sah er zu Sherlock und dann erneut zu Kimberly. „Kimberly ist ein schöner Name.“ Moriarty war nun gespannt auf eine Reaktion.
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~Der Charakter~ : Mein Name ist Sherlock Holmes und ich bin 32 Jahre alt. Ich wurde in London geboren und wohne heute in genau dieser Stadt. Beruflich bin ich Beratender Detektiv. Außerdem bin ich bekannt als das unangenehmste, rüdeste, ignoranteste und alles in allem widerlichste A*schloch dem zu begegnen jemand das Pech haben kann. Aktiv im Inplay? Ja


BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Di Okt 14, 2014 7:01 pm

Er empfand selten so etwas wie Angst oder Verzweiflung, und wenn er es tat schaffte er oft genug, es auszublenden oder in sich hineinzufressen. Aber dass sein Rivale überlebt hatte und immer noch nicht bereit aufzuhören- Das jagte Sherlock Holmes einen Schauer über den Rücken. Er versuchte natürlich zu tarnen und der Ausdruck in seinem Gesicht voller Spott und Arroganz verfestigte sich einen Augenblick, aber das Gefühl blieb. Er war verrückt. Das wusste Sherlock schon vorher, aber anders als er hatte er niemanden, den er bedauern würde. Sherlock baute sich grade eine ganze Welt von Leuten auf, die er bedauern würde. Etwas, dass er zu vermeiden gewusst hatte. Und nachdem jede Fußspur Moriartys aus der Welt gespült war wie ein Abdruck am Strand, da hatte er sich gegönnt Freunde zu haben. Aber anscheinend war dieser Mann doch noch mehr als eine einfache Furche gedrückten Sandes. Er hatte die Welle überstanden und war nicht minder brillant als vorher. Und immernoch alleine.
Nachdem Holmes seine Deduktion beendet hatte präsentierte Moriarty seine, was den Detektiven mit den Zähnen knirschen ließ. Niemand hatte das Recht, ihn zu bevormunden. Nicht mal Mycroft, und der machte es schon zu oft. „Nicht übersehen.“ Presste er hinter zusammengepressten Zähnen hervor. „Nur für Sie aufgehoben.“
Dass die Unbekannte James‘ Namen nicht kannte war nicht verwunderlich. Wenn sie untergetaucht war und zu fein um sich eine Zeitung zu nehmen, dann konnte es gut sein, dass sie keine Ahnung hatte. Radio oder Fernsehen hatte sie vermutlich eh nicht und dass sie Moriartys Nachricht am Piccadilly Circus verfolgt hatte konnte Sherlock sich dementsprechend auch nicht vorstellen.
Dass Moriarty mit ihr spielte gefiel dem Consulting Detective aber nicht, selbst bei einer derart nervigen Person. Jedoch blieb er vorerst ruhig, den Blick auf Jim gerichtet, der sie wie eine Schlange anschaute. Oder nein, eher wie eine Spinne. Eine Spinne und die Dame war die unglückselige Fliege.
„Hören Sie auf damit.“ Sagte Sherlock und lehnte sich etwas vor, fast um sich zwischen die beiden zu drängen. „Sie werden sie nicht ausliefern. Tun Sie nicht so, als ob sie es machen würden.“ Damit bohrte er seinen Blick in Moriartys Schläfe, würde er hinüber schauen, würde er ihm in die Augen sehen.
Als Jim sein Handy benutzte blieb Sherlocks alarmierter Gesichtsausdruck, aber er vermied es krampfhaft, die Dame in der Runde anzusehen. Er war nicht der Beschützer, oder der große-Bruder-Typ, aber dass Jim derart ausnutzte, dass diese Frau sowohl kriminelle Kenntnis, als auch Bereitschaft zeigte. Am Ende der Möglichkeit des Verratens stand Knast, am Ende der Möglichkeit der Arbeit bei Moriarty zweifellos der Tod. Er hatte es selbst gesagt, wenn jemand langweilig wurde oder zu viel verriet, dann schaffte er ihn aus der Welt. Und das wollte Kim wirklich nicht, da war sich der Detektiv sicher.
Das mit Irene Adler… Ein Schauer lief ihm über den Rücken und die Arme. Das war er auch gewesen, ganz sicher. Aber ihn danach zu fragen war zu riskant. Schütze, was du liebst. Rede nicht darüber und er wird nicht wissen, was du denkst. Sie hätte geendet wie all die anderen, wenn er nicht gewesen war. Eigentlich wie eine Wiedergutmachung. Damals hatte sie ihn im Schwimmbad gerettet.
Als der Napoleon des Verbrechens sein Handy weggetan hatte und alle am Tisch über seine Kenntnis des Namens aufgeklärt hatte verzog Holmes den Mund. „Wirklich? Sie mussten das im Internet  suchen?“ fragte er dann und spielte auf die Zeit an, die der andere an seinem Handy verbracht hatte.
Mit seinem Netzwerk hätte Holmes den Namen früher schon wissen können. Zudem hatte er andere Kontakte, aber er ließ Moriarty diesen kurzen Moment des Triumphes.

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Zuletzt von Sherlock Holmes am Di Okt 14, 2014 8:25 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kimberly Ivers
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Mein Name ist Kim und ich bin 24 Jahre alt. Ich wurde in Edinburgh geboren und wohne heute in London. Beruflich bin ich Dies und das. Außerdem bin ich bekannt als flüchtige Verbrecherin. Aktiv im Inplay? Ja



BeitragThema: Re: Sherlock, James & Kim   Di Okt 14, 2014 7:51 pm

Sie sprachen über sie, als sei sie gar nicht da. Als sei sie irgendein...Objekt. Mit zusammengezogenen Brauen verfolgte Kim das Schauspiel und vergaß beinahe, dass es dabei um sie ging, doch so langsam glaubte sie, zu begreifen, was hier los war..."Irgendwer hat zwei Detektive auf mich angesetzt, klar, dass muss es sein. Deshalb wisst ihr all das über mich. Und nun wetteifert ihr darum, wer mehr über mich rausgefunden hat." Sie lachte humorlos auf. "Ernsthaft? Das ist ziemlich armselig."
Ihr Essen wurde gebracht und obwohl ihr der Appetit leeeicht vergangen war, machte sie sich doch über ihre Fish & Chips her. Reine Vorsorge, wenn's wieder hieß: Fünf Tage hungern...
Was war sie gewillt, zu tun...? Das klang...Ja, eindeutig zweideutig. Kim ließ ihr Besteck langsam sinken und warf dem Typen einen langen Blick zu. Wäre sie dazu bereit, mit ihm...? Um ihre Freiheit zu erkaufen? Wenn sie ehrlich sein sollte, wusste sie es nicht, daher zögerte sie. Unter normalen Umständen wäre sie nie auf die Idee gekommen, über sowas auch nur ansatzweise nachzudenken, aber dies waren leider keine normalen Umstände und Kim wollte um alles in der Welt vermeiden, zurück in den Knast zu gehen... "Also, ich..." Sherlock schob sich zwischen sie und unterbrach das peinliche Gespräch und allein die Tatsache dass er sich überhaupt einmischte, ließ Kim schmunzeln. Warum machte er das? Weil er derjenige sein wollte, der sie den Bullen präsentierte? Was er diesem Jim sagte, war allerdings interessant und ließ diesen Schluss nicht zu. "Er wird nicht...? Was denn dann? Wenn ihr doch schon alles über mich wisst. Das muss doch irgendeinen Sinn und Zweck haben." Lauernd wanderte ihr Blick zwischen den beiden Männern hin und her, bis Jim plötzlich auch noch ihren Namen verkündete. Zusammenzuckend sah sie sich im Raum um, ehe sie ihm über den Tisch hinweg zuzischte. "Geht's nicht noch etwas lauter?! Wie ihr wisst, befinde ich mich auf der Flucht, es wäre also toll wenn nicht gleich jeder meinen Namen erfährt." Kim hatte echt keine Ahnung, wer von den beiden seltsamer war. Der schwarzäugige, der offenbar selbst Wert auf Tarnung legte, oder Sherlock, der...anders war und trotzdem irgendwie Ähnlichkeit mit Jim hatte. Kim beschlich das unselige Gefühl dass diese Begegnung keine zufällige war...
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